Aktuelle Informationen

Aktuelle Reiseziele

Zielgebiete, in die aktuell Reisen stattfinden können

Mallorca
Kanaren (Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, La Palma, Fuerteventura)
Türkei (Antalya)
Ägypten (Hurghada)
Mexiko
Curacao
Dominikanische Republik
Kuba
Malediven
Vereinigte Arabische Emirate (Dubai)


Sollte eine Teilleistung der Buchung (Flug oder Hotel) nicht durchführbar sein, müssen wir diese Reise absagen.

 

Individuelle Einreisebestimmungen

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Registrierungs- und Testpflichten vor der Hin- oder Rückreise. Informieren Sie sich daher bitte immer über die Einreisebestimmungen und die epidemiologische Lage (Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet, Virusvarianten-Gebiet). Die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

Geänderte Stornierungsbedingungen für Neubuchungen*

Winter 2020/2021

Für Neubuchungen vom 01.03. bis zum 31.03. von alltours Klassik und byebye für den Winter 2020/2021 (Abreisen 01.11.2020 - 31.03.2021) gilt:

  • Kostenlose Stornierung bis 14 Tage vor Abreise
  • Kostenlose Umbuchung bis 7 Tage vor Abreise

Sommer 2021

Für Neubuchungen vom 01.03. bis zum 31.03. von alltours Klassik und byebye für den Sommer 2021 (Abreisen 01.04. - 31.10.2021) gilt:

  • Kostenlose Stornierung bis 14 Tage vor Abreise
  • Kostenlose Umbuchung bis 7 Tage vor Abreise

Winter 2021/2022

Für allsun Buchungen von alltours Klassik und byebye für den Winter 2021/2022 (Abreisen 01.11.2021 - 31.03.2022) gilt:

  • Kostenlose Stornierung bis 15.10.2021
     

* Ausgenommen von der Aktion sind Reisen von alltours dynamisch sowie Versicherungen, alltours Klassik und byebye Buchungen mit Linien- oder dynamisch paketierten Flügen und Buchungen über Bettendatenbanken.

 

Auf unserer Internetseite erkennen Sie die Aktion an folgendem Zeichen im Angebotsfeld:

Balearische und Kanarische Inseln

Die Bundesregierung stuft die Balearen und die Kanaren aktuell als Risikogebiet ein.

Der Inzidenz-Wert für die Balearen liegt aktuell bei 28, für die Kanaren aktuell bei 53.

 

In der folgenden Tabelle sehen Sie den Inzidenz-Wert pro kanarischer Insel:

 

Zielgebiet 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner (Stand 05.03.2021)
El Hierro 10
Lanzarote 32
La Palma 34
La Gomera 37
Teneriffa 52
Gran Canaria 56
Fuerteventura 77

 

Der Vergleichswert für Deutschland liegt bei 65 (Stand 05.03.2021).

Gebuchte Reisen können wie geplant stattfinden.

 

Für Gran Canaria, Lanzarote und La Graciosa gelten bis auf weiteres zusätzlich zu den für ganz Spanien geltenden Einreisebestimmungen folgende weitergehende Beschränkungen:
• Für Touristen, die mit internationalen Flügen ankommen, gelten die generellen Vorschriften für die Einreise nach Spanien
• Einreisen vom spanischen Festland oder von den Balearen sind grundsätzlich nicht möglich, es gibt jedoch eine Reihe von Ausnahmetatbeständen (z.B. Nachweis, dass es sich um eine Familienbesuchsreise handelt oder dass die Unterbringung in einer lizenzierten touristischen Unterkunft gebucht wurde).
• Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr (Ausnahme: vorstehend beschriebene An- und Abreisen). Die Innenbereiche von Bars und Restaurants bleiben geschlossen (Ausnahme: Hotels), die Außenbereiche dürfen höchstens zu 50% besetzt werden.

 

Stand: 05.03.2021, 10:00 Uhr

Genereller Hinweis:

Nach Rückkehr aus dem Urlaub kann es verpflichtend sein, sich auf COVID-19 testen zu lassen oder nötig sein, sich in Quarantäne zu begeben. Bitte informieren Sie sich vor Reisebeginn über die jeweiligen aktuellen Bestimmungen.

 

https://www.auswaertiges-amt.de/de

 

Einreiseregelungen für Nordrhein-Westfalen:

 

Bei der Einreise (Einreisetestung) besteht ein Wahlrecht zwischen Einreisetest und Quarantäne.

Für Reisende, die aus einem Risikogebiet nach Nordrhein-Westfalen einreisen, gilt seit dem 5. Januar 2021 grundsätzlich eine zehntägige Einreisequarantäne.

Diese Quarantäne kann aber vermieden werden, wenn sich Reisende 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise einem Coronatest (Einreisetestung) unterziehen und das Ergebnis des Tests negativ ist.

Ein Corona-Schnelltest ist dabei ausreichend.

Die Regelungen beziehen sich nur auf ausländische Risikogebiete und nicht auf innerdeutsche Regionen.

 

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-modifiziert-einreiseregelungen-einreisende-aus-risikogebieten

Reiseabsagen

Wir sagen weitere Pauschalreisen, Nur-Hotel- und Nur-Flug-Buchungen der Marken alltours, alltours dynamisch und byebye in folgende Urlaubsziele ab:

 

Zielgebiet Absage für Abreisen bis einschließlich
Ägypten (außer Hurghada) 18.03.
Marokko 18.03.
Tunesien 18.03.
Malta 18.03.
Zypern 18.03.
Portugal (Festland, Azoren, Madeira) 18.03.
Spanien (außer Mallorca, Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, La Palma, Fuerteventura) 18.03.
Türkei (außer Antalya) 18.03.
Individualreisen inkl. Deutschland 18.03.
Fernreisen (außer Dominikanische Republik, Kuba, Malediven, Dubai, Curacao, Mexiko) 25.03.

 

Für alle von alltours abgesagten Flugreisen gilt:

Betroffene Kunden erhalten Ihre geleisteten Zahlungen wahlweise als Rückerstattung oder als Gutschein zurück. Der Gutschein ist gültig für Abreisen bis 31.10.2021.
Kunden, die ihren Gutschein nicht einlösen, können sich den Betrag jederzeit auszahlen lassen.

Reisehinweise

Reisehinweise Ägypten

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ägypten wird derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Ägypten ist von COVID-19 stark betroffen. Ägypten ist daher mit Wirkung ab dem 24. Januar 2021 als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet)  eingestuft.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Einreise

Für die Einreise ist ein negativer PCR-Test erforderlich, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf, bei Einreise über den Flughafen Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Das Testergebnis muss in englischer oder arabischer Sprache vorgelegt werden. Sollte das Testergebnis keine Details zu Datum und Uhrzeit der Entnahme des Abstrichs enthalten, ist mit einer Verweigerung der Einreise zu rechnen. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

 

Für direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisende Touristen besteht die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen. Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne (z.B. im Hotelzimmer). Bei einem positiven Test erfolgen Quarantänemaßnahmen. Die Umsetzung der Quarantänemaßnahmen ist uneinheitlich. Wegen begrenzter Kapazitäten kann es zu Wartezeiten bei der Testung in den Flughäfen und der Ausgabe der Testergebnisse kommen. An Flughäfen ist mit verstärkten Einreisekontrollen und Temperaturmessungen zu rechnen. Bei Ankunft muss eine Gesundheitskarte ausgefüllt werden, in der Angaben über den Krankenversicherungsschutz erfragt werden.

 

Durch- und Weiterreise

Die Weiterreise oder Durchreise in andere Länder kann eingeschränkt oder mit einer Testpflicht vor Abreise verbunden sein. 

 

Reiseverbindungen

Der Flugverkehr findet wieder statt, jedoch nur in eingeschränktem Maße. Reisemöglichkeiten im Land können im Zuge der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 eingeschränkt oder an Bedingungen wie z.B. die Vorlage eines negativen PCR-Tests geknüpft sein.

 

Beschränkungen im Land

Ämter und öffentliche Einrichtungen sowie Sportstätten, Parks, Museen, Gastronomie und Geschäfte können in ihren Öffnungszeiten eingeschränkt sein.

 

Bei Reisen im Land können Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Tests auf COVID-19 stattfinden. Bei einem positiven Test oder Krankheitssymptomen kann die Isolation in staatlichen Krankenhäusern erfolgen, die deutlich unterhalb der deutschen Standards liegen. Die Kosten einer Krankenhausbehandlung können erheblich sein. Bei Kontakt mit positiv getesteten Personen oder einer Erkrankung mit leichterem Verlauf kann eine Hausquarantäne angeordnet werden. 


Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/aegypten-node/aegyptensicherheit/212622

Reisehinweise Belgien

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Belgien ist von COVID-19 im europäischen Vergleich stark betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen liegt bei über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Belgien als Risikogebiet eingestuft ist.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und die belgischen Gesundheitsbehörden.

 

Einreise

Nicht-essentielle Reisen nach Belgien und von Belgien ins Ausland sind zunächst bis 1. April 2021 verboten. Nur notwendige Reisen sind zugelassen. Hierunter fallen für Personen aus der EU berufliche Reisen, Reisen zum Besuch des/der nicht im gleichen Haushalt lebenden Partners/Partnerin und gemeinsamer Kinder oder aus anderen wichtigen familiären Gründen, Reisen aus medizinischen Gründen, Fahrten im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs und Transitfahrten durch Belgien. Weitere Einzelheiten und Ausnahmen sind auf der Website in deutscher Sprache zu finden.

Zum Nachweis des essentiellen Charakters der Reise muss eine ausgedruckte oder elektronisch gespeicherte sog. „ehrenwörtliche Erklärung"  (eidesstattliche Versicherung) und ggf. Unterlagen über den Reisezweck mitgeführt werden. Bahn-, Bus- und Flugunternehmen sollen Reisende zurückweisen, die die Erklärung nicht mit sich führen. Grenzpendler-/gänger müssen die Erklärung für einen spezifischen Zweck (z.B. Arbeit, Schulbesuch) nur einmal erstellen.
Die Einhaltung des Reiseverbots wird sowohl im Flug-, Schiffs-, als auch im Schienen- und Straßenverkehr stichprobenartig kontrolliert.

Zusätzlich zur „ehrenwörtlichen Erklärung“ müssen Reisende bzw. Rückreisende nach Belgien grundsätzlich innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Passenger Locator Form"  (PLF) ausfüllen und elektronisch versenden. Ein Nachweis (elektronisch oder Ausdruck) soll bei Einreise mitgeführt werden. Nichtbeachtung kann zu einer Geldbuße in Höhe von bis zu 250,- Euro führen.

Ausgehend von der Einstufung auf der Website Re-open EU  gilt Deutschland für Belgien als Risikogebiet/„rote Zone“. Personen, die aus einer „roten Zone“ nach Belgien reisen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test mit sich führen. Die Abstrichentnahme darf maximal 72 Stunden zurückliegen. Kinder unter 6 Jahren sind hiervon befreit.

Reisende müssen sich umgehend für mindestens 7 Tage in Quarantäne begeben und sich am 7. Tag des Aufenthalts in Belgien testen lassen. Sie erhalten eine SMS der belgischen Behörden, mit der sie zu einem Testzentrum gehen können.

Personen, die mit dem Auto einreisen und weniger als 48 Stunden in Belgien bleiben, sind von der PCR-Pflicht befreit.

Am Flughafen Brüssel erfolgen Temperaturmessungen bei allen Passagieren mit Wärmekameras. Zutritt wird bei über 38°C verweigert. Abholer erhalten keinen Zutritt in das Flughafengebäude. Am Flughafen ist ein Testzentrum für Reiserückkehrer aus roten Zonen eingerichtet.


Durch- und Weiterreise

Ein Transit durch Belgien mit Destination außerhalb der EU ist erlaubt. Sofern der Reisende sich lediglich im Transitbereich eines belgischen Flughafens aufhält ist kein PCR-Test notwendig. Personen, die mit dem Flugzeug aus einer „roten Zone“ nach Belgien reisen und anschließend weiterreisen, müssen in aller Regel einen negativen PCR-Test vorweisen. Die Testung, auf dem das Ergebnis beruht, darf dabei nicht älter als 72 Stunden sein.

 

Reiseverbindungen

Der grenzüberschreitende Flug-, Zug- und Busverkehr funktioniert, ist allerdings teilweise reduziert.

 

Beschränkungen im Land

Nicht-essentielle Geschäfte sind seit dem 1. Dezember 2020 unter strikten Hygienebedingungen geöffnet. Der Einkauf muss von einem Erwachsenen alleine getätigt werden und darf maximal 30 Minuten dauern.

 

Friseure und Kosmetikstudios bleiben geschlossen. Andere Dienstleistungen, bei denen sich enger Kontakt nicht vermeiden lässt, sind ebenfalls untersagt.

 

Jeder Haushalt darf nur eine Person zu Hause empfangen. Es muss sich dabei immer um dieselbe Person handeln. Personen, die allein wohnen, dürfen zwei Personen empfangen, diese aber nicht gemeinsam. Private Zusammenkünfte im Freien sind auf vier Personen beschränkt. Dabei gilt Abstands- und Maskenpflicht.

 

Hotels bleiben geöffnet, Mahlzeiten müssen in den Zimmern eingenommen werden. Ferienparks sind geschlossen.

 

Gottesdienste finden nicht statt. Zu Eheschließungen sind, abgesehen von den Brautleuten und dem Standesbeamten, nur die Trauzeugen zugelassen. Beerdigungen dürfen mit max. 15 Personen stattfinden, Bewirtung ist nicht möglich. Grenzen bleiben geöffnet, aber von Reisen wird dringend abgeraten. Ob das Passenger Locator Form ausgefüllt wurde, wird verstärkt kontrolliert.

 

In Flandern gilt eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr morgens, in Brüssel und der Wallonie von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens, Ausnahmen sind gestattet, wenn essentielle Gründe vorliegen.

Restaurant, Cafés und Bars sind geschlossen, Restaurants dürfen bis 22 Uhr jedoch weiterhin Essen über Lieferdienste und zur Mitnahme anbieten. Take-Away-Anbieter und Night-Shops müssen ebenfalls um 22 Uhr schließen. Ab 20 Uhr darf kein Alkohol mehr verkauft werden. In Brüssel gilt ein generelles Verbot von Alkoholkonsum im öffentlichen Raum, außerdem gilt Maskenpflicht im öffentlichen Raum. Diskotheken und Clubs bleiben geschlossen.

 

Professionelle Sportveranstaltungen können nur ohne Publikum, Amateurwettkämpfe und –training können nicht stattfinden. Schwimmbäder und Museen sind geöffnet. Alle weiteren Sport- und kulturellen Einrichtungen, Zoos und Freizeitparks bleiben geschlossen.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und die belgischen Gesundheitsbehörden.

https://travel.info-coronavirus.be/de/public-health-passenger-locator-form

Weiter Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/belgien-node/belgiensicherheit/200382

Reisehinweise Bulgarien

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Bulgarien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Bulgarien ist von COVID-19 inzwischen sehr stark betroffen. In fast allen Verwaltungsbezirken (Oblaste) liegen die Inzidenzen bei weit mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Bulgarien als Risikogebiet eingestuft wurde.

 

Einreise

Allen EU-Staatsangehörigen und Staatsangehörigen aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Monaco, San Marino, Andorra, Vatikanstaat und deren Familienangehörigen ist die Einreise ohne Vorlage eines PCR-Tests gestattet. Personen mit o.a. Staatsangehörigkeiten, deren Reiseausgangspunkt in einem Drittstaat liegt, dürfen nur unter Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses einreisen. Der Test darf bei Einreise nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Alternativ gilt für Einreisende ohne Test eine 14-tägige verpflichtende häusliche Quarantäne.

 

Befreit von der Vorlage eines PCR-Tests sind u.a. Busfahrer im internationalen Personenverkehr, LKW-Fahrer im internationalen Fracht- und Güterverkehr sowie Flugzeugbesatzungen.

 

Durch- und Weiterreise

Die Durchreise durch Bulgarien ist allen o.g. Staatsangehörigen ohne Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses erlaubt.

 

Es gibt keine nennenswerten Störungen bzw. Schließungen von Grenzübergängen. Im Rahmen der Grenzkontrollen wird auch eine Überprüfung des Fahrzeugführers auf unbezahlte Verwarngelder vorgenommen.

 

Reiseverbindungen

Der Flugverkehr von und nach Bulgarien ist nach wie vor eingeschränkt. Es bestehen aktuell regelmäßige Flugverbindungen von Sofia nach Deutschland sowie zu zahlreichen Flughäfen in Anrainerstaaten. Der Inlandsflugverkehr zwischen Sofia und Varna wurde wieder aufgenommen. Der internationale Personenzugverkehr ist nach wie vor eingestellt. Es werden lediglich Verbindungen nach Rumänien befahren.

 

Beschränkungen im Land

Der epidemiologische Ausnahmezustand ist bis zum 31. Januar 2021 verlängert worden.

 

Restaurants, Bars, Diskotheken und Klubs sind bis auf weiteres geschlossen. Hiervon ausgenommen sind Lieferdienste. Personen unter 65 Jahren sind landesweit täglich zwischen 8.30 und 10.30 Uhr der Zutritt zu Lebensmittelgeschäften nicht gestattet.

Die meisten Geschäfte in Einkaufszentren sind geschlossen. Ausgenommen hiervon sind Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Optiker, Drogerien, Zooläden, Banken, Versicherungen, Zahlungs- und Telekommunikationsdienstleister. Der Besuch von Kinos, Konzerten, Museen, Sport- und Spielplätzen ist verboten. Ausgenommen sind Theater mit einer Auslastung von nicht mehr als 30% der Zuschauerplätze und unter der Einhaltung eines Abstands von 1,5 m zwischen jedem Zuschauer. Tagungen/Konferenzen u.ä. dürfen nicht mehr stattfinden.


Weitere Informationen:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/bulgarien-node/bulgariensicherheit/211834

Reisehinweise Dänemark

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Dänemark mit Ausnahme der Färöer und Grönland wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen auf die Färöer und nach Grönland wird vor dem Hintergrund geltender Einreisebeschränkungen abgeraten.

 

Epidemiologische Lage

Dänemark ist inzwischen stark von COVID-19 betroffen. Nahezu alle Kommunen verzeichnen hohe Infektionszahlen, besonders stark betroffen ist der Großraum Kopenhagen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Dänemark mit Ausnahme der Färöer und Grönland als Risikogebiet eingestuft wurde. Die Gebiete Grönland und Färöer weisen nur geringe Infektionszahlen auf und gelten daher nicht als Risikogebiet. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten die dänische Gesundheitsbehörde und das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Dänemark hat die Einreisebestimmungen mit Wirkung vom 9. Januar 2021 erneut verschärft. Dänemark hat die Einreisebestimmungen mit Wirkung vom 9. Januar 2021 erneut verschärft.

Alle Länder wurden  von den dänischen Behörden als COVID-19-Hochrisikoland (rot) eingestuft, so dass Einreisen zu rein touristischen Zwecken grundsätzlich nicht erlaubt sind.

Ausländer ohne Wohnsitz in Dänemark dürfen nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach Dänemark einreisen. Bei Einreise muss ein negativer COVID-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorgelegt werden, der maximal 24 Stunden vor der Einreise vorgenommen wurde. Anerkannte triftige Gründe für eine Ausnahme wurden weiter eingeschränkt. Detaillierte Informationen, für welchen Personenkreis ggf. noch Ausnahmeregelungen gelten und bei Vorlage welcher Gründe eine Einreise weiterhin möglich ist bieten die dänischen Behörden.

 

Es gelten u.a. Sonderregeln für Bewohner von Grenzregionen, darunter Personen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein. Diese dürfen einreisen, wenn sie einen wichtigen Grund nachweisen und einen negativen COVID-19-Test (PCR-Test oder Antigentest) vorlegen, der nicht mehr als 7 Tage vor der Einreise vorgenommen wurde. Bei Vorlage eines negativen COVID-19-Tests, der nicht mehr als 24 Stunden vor Einreise vorgenommen wurde, wird Grenzlandbewohnern die Einreise auch ohne Nachweis eines triftigen Grunds gestattet. Zusätzlich gibt es Sonderregelungen für Grenzpendler.

Bei Einreise wird immer ein gültiger Pass oder Personalausweis, ein Nachweis des zugelassenen triftigen Reisegrundes und/oder der Nachweis eines negativen COVID-19-Tests (PCR-Test oder Antigentest), der nicht älter als 24 Stunden sein darf, benötigt.
 

Dänemark nimmt die Risikoeinstufungen auf Grundlage von EU-einheitlichen Kriterien vor. 

Das dänische Statens Serum Institut aktualisiert die epidemiologische Einstufung der Länder und Regionen wöchentlich anhand der COVID-19-Infektionszahlen und veröffentlicht diese ebenfalls auf dem Informationsportal der dänischen Behörden.

 

Bei Einreise wird immer ein gültiger Pass oder Personalausweis benötigt. Dazu kommt:

 

- Bei Einreisen aus einem COVID-19-Hochrisikoland ist ein Nachweis des Reisezwecks sowie der Nachweis eines negativen COVID-19-Tests (PCR-Test oder Antigentest) mitzuführen.

- Bei Einreisen aus einem als epidemiologisch „nicht sicher“ eingestuften Land ist ein Nachweis des Reisezwecks mitzuführen.

- Bei der Einreise von Personen mit Wohnsitz in einem als epidemiologisch sicher („offen“) eingestuften Land genügt der Nachweis des Wohnsitzes (z.B. Adresse auf dem Personalausweis, Meldebescheinigung).

Die Einreise über die deutsch-dänische Landgrenze ist derzeit an allen Grenzübergängen möglich. Es werden verstärkt stichprobenartige Kontrollen durchgeführt. An den internationalen Flughäfen finden ebenfalls Kontrollen statt.

Für Fragen zum Thema Einreise nach Dänemark hat die dänische Polizei eine Hotline unter +45 7020 6044 (Mo-Mi 8-16 Uhr, Do 8-15 Uhr, Fr 8-14 Uhr) eingerichtet.

 

Nichtdänischen Staatsangehörigen, die deutliche Symptome von COVID-19 zeigen, beispielsweise Husten oder Fieber, wird die Einreise nach Dänemark unabhängig vom Grund verwehrt.

Reisenden werden an der Grenze sowie während des Aufenthalts in Dänemark stichprobenartig Tests angeboten, die dazu dienen, eine mögliche Verbreitung des Virus zu überwachen.

 

Durch- und Weiterreise

Reisenden wird unabhängig vom Wohnsitz die Durchreise erlaubt, wenn sie im Zielland Urlaub machen oder einen triftigen Grund für die Reise haben. Die Durchreise in das Heimatland bzw. Land des ständigen Wohnsitzes ist generell erlaubt. Entsprechende Nachweise müssen vorgelegt werden. Auch Umsteigeverkehr an Flughäfen ist gestattet. Weitere Informationen bietet die dänische Polizei.

Die Durchreise durch Dänemark ist für Personen mit Wohnsitz in einem als „offen“ klassifizierten Land unabhängig vom Reisezweck erlaubt.

Bei Durchreise durch Dänemark müssen jedoch die Einreisebestimmungen des Ziellandes beachtet werden. Nachbarländer wie Schweden und Norwegen lassen eine Einreise aus Dänemark nur bedingt zu. Zur Einreise nach Schweden informieren die Reise- und Sicherheitshinweise für Schweden; zur Einreise Norwegen informieren die Reise- und Sicherheitshinweise für Norwegen.

 

Reiseverbindungen

Es gibt weiterhin grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen, auch per Zug und Flugzeug, die Auswahl der Flugverbindungen ist jedoch reduziert. Eine Platzreservierung ist in allen Fernzügen der Dänischen Bahn erforderlich.

 

Beschränkungen im Land

Bis einschließlich 17. Januar 2021 gilt im gesamten Land Dänemark ein Teillockdown. Restaurants und Cafés dürfen nur Take-away Verkauf anbieten, Geschäfte, Einkaufszentren und Fitnesscenter bleiben geschlossen. Kultur- und Freizeitangebote in geschlossenen Räumen sind verboten. Schüler und Studierende erhalten Fernunterricht. Angestellte sollen, wo möglich, von zuhause arbeiten. Kindergärten und Kindertagesstätten bleiben geöffnet. Freizeitaktivitäten an der frischen Luft sind möglich.

Bis 17. Januar 2021 bleibt der gesamte Einzelhandel mit Ausnahme von Supermärkten/Lebensmittelgeschäften und Apotheken geschlossen.

Weitere bereits bestehende Einschränkungen gelten zunächst bis zum 28. Februar 2021 fort. Alkoholverkauf im Einzelhandel und in Kiosken ist nach 22 Uhr untersagt. Im gesamten öffentlichen Raum sind Maßnahmen zur physischen Distanzierung und zusätzlicher Hygiene einzuhalten. Wo möglich soll auf die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs verzichtet werden. Es gilt grundsätzlich ein Verbot von Versammlungen von mehr als 10 Personen, für bestimmte Versammlungen, darunter Beerdigungen, Freizeitaktivitäten von Personen unter 21 Jahren und Kulturveranstaltungen mit sitzendem Publikum gelten jedoch unterschiedliche großzügigere Regeln, solange keine vorübergehenden oder regionalen Verschärfungen greifen. Die absolute Obergrenze liegt bei 500 Teilnehmern. Die dänische Polizei hat eine Reihe von Orten, sog. Hotspots, identifiziert, an denen es zu größeren Menschenansammlungen kommen kann. Diese Hotspots sollten vermieden werden, die Polizei kann auch Aufenthaltsverbote dort erlassen.

Es wird empfohlen, soziale Kontakte gering zu halten und auch Zusammenkünfte im eigenen Zuhause auf max. 10 Personen zu beschränken. Dies gilt auch für die Feiertage.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/daenemark-node/daenemarksicherheit/211724

Reisehinweise Dominikanische Republik

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Dominikanische Republik wird derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Die Dominikanische Republik ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das nationale Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Einreise

Die Grenzen der Dominikanischen Republik sind für die Einreise von Ausländern geöffnet. Die Zahl ankommender kommerzieller Flüge ist jedoch nach wie vor gering. Auch die Einreise per Schiff ist möglich.

Bei Einreise an den Flughäfen werden stichprobenartig COVID-19-Schnelltests durchgeführt. Reisende sind verpflichtet daran mitzuwirken – es sei denn, sie können ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 5 Tage vor Einreise sein darf. Bei positivem Testergebnis erfolgt ein PCR-Test, wenn dieser ebenfalls positiv ist, muss sich der Reisende in Quarantäne begeben. Zu diesem Zweck hat das Gesundheitsministerium Isolierstationen eingerichtet, auf denen Reisende die notwendige Betreuung erhalten.

Alle Reisenden müssen zu Ein- und Ausreisezwecken ein einheitliches elektronisches Formular (‚E-Ticket‘) ausfüllen. Ergänzende Hinweise erteilt die dominikanische Migrationsbehörde.

 

Reiseverbindungen

Der kommerzielle Flugverkehr in die Dominikanische Republik ist möglich, jedoch ist die Zahl ankommender Flüge gering. Auch die Einreise per Schiff ist möglich. Reisen im Land selbst, z.B. per Bus oder Auto, sind (unter Beachtung der Sperrstunde) möglich.

 

Beschränkungen im Land

Der Ausnahmezustand wurde erneut um 45 Tage ab dem 16. Januar 2021 verlängert und wird dann erneut überprüft. Die landesweite Ausgangssperre wurde verschärft: Bis zum 26. Januar 2021 gilt sie montags bis freitags landesweit von 17 bis 5 Uhr, wobei der Straßenverkehr bis 20 Uhr freigegeben ist, um die Heimfahrt zu ermöglichen. An Samstagen und Sonntagen gilt die Ausgangssperre von 12 bis 5 Uhr, bis 15 Uhr ist der Straßenverkehr freigegeben. Während dieser Zeit gilt ein Versammlungsverbot auf öffentlichen Plätzen; auch Sport darf nicht mehr im Freien getrieben werden (z.B. in Parks, Küstenpromenaden o.Ä.).

Hotels sind geöffnet, unterliegen aber besonderen Abstands- und Hygieneregeln und dürfen zudem nur eine bestimmte Zahl an Gästen aufnehmen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/dominikanischerepublik-node/dominikanischerepubliksicherheit/206146

Reisehinweise Frankreich

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich, mit Ausnahme der Regionen Bretagne und Korsika, wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Auch vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Französisch-Guayana, St. Martin, sowie das Überseegebiet Französisch-Polynesien wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Von Reisen in die übrigen französischen Überseegebiete, für die Einreisebeschränkungen bestehen, wird dringend abgeraten.

 

Epidemiologische Lage

Frankreich verzeichnet zwar sinkende COVID-19-Infektionszahlen, überschreitet jedoch die Zahl der Neuinfektionen von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Frankreich, mit Ausnahme der Regionen Bretagne und Korsika sowie der Überseegebiete Guadeloupe, La Réunion und Martinique als Risikogebiet eingestuft ist. Zu den Überseegebieten siehe Besonderheiten in den Regionen/Überseegebieten.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und Santé Publique France.

 

Einreise

Die Einreise aus Deutschland sowie aus allen EU-Staaten, Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz und Vatikanstaat ist möglich, wenngleich Frankreich seine EU-Binnengrenzen bis Ende April 2021 weiter kontrolliert. Auch bei Einreise aus Australien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea und Thailand sind keine besonderen Einreisebeschränkungen zu beachten. Für die Einreise aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland gelten bis Ablauf 6. Januar 2021 Einschränkungen (Testpflicht vor Einreise).

Für die Einreise aus allen weiteren Staaten sind besondere Vorschriften zu beachten, die das französische Außenministerium laufend aktualisiert. Reisende müssen länderabhängig ggf. ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder selbst Erklärungen zu Einreisegrund und COVID-19-Symptomfreiheit ausfüllen sowie sich ggf. in häusliche Isolierung (Quarantäne) begeben.

Für Reisen nach Korsika und in die französischen Überseegebiete siehe Besonderheiten in den Regionen/Überseegebieten.

 

Durch- und Weiterreise

Die Durchreise aus EU- und Schengen-Staaten ist möglich. Es gilt jedoch eine nächtliche Ausgangssperre von grundsätzlich 20 bis 6 Uhr. Einzelheiten siehe Beschränkungen im Land. Transitreisende im Flugverkehr sollten ihre Anschlussreisemöglichkeit nachweisen können. EU-Bürger dürfen zur Durchreise an ihren Wohnsitz im Transit auch aus Drittstaaten durch Frankreich reisen. Es gelten jedoch die im Abschnitt Einreise genannten länderabhängigen Zusatzerfordernisse (ggf. negativer PCR-Test, Erklärungen zu Einreisegrund, COVID-19-Symptomfreiheit, Beachten der nächtlichen Ausgangssperre). Detailliertere Informationen bietet das französische Außenministerium.

 

Reiseverbindungen

Reisemöglichkeiten mit dem Zug oder Flugzeug von und nach Deutschland bestehen und können über Reisebüros oder im Internet recherchiert und gebucht werden, sind wegen der innerfranzösischen Ausgangsbeschränkungen allerdings stark eingeschränkt verfügbar.

 

Beschränkungen im Land

Es gilt landesweit eine bußgeldbewehrte Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr. In Gebieten mit erhöhter Viruszirkulation gelten seit 2. Januar 2021 verschärfte Ausgangsbeschränkungen. Die regional geltenden Regelungen befinden sich auf der Webseite der französischen Regierung. Bestimmte Ausnahmetatbestände können in dringenden Fällen und unter Mitführung einer Ausgangsbescheinigung geltend gemacht werden. Die Bescheinigungen können als Leerformular zum Ausdruck, online oder in der französischen Corona-App „Tous Anti Covid“ ausgefüllt werden. Da die französische und die deutsche Corona-App derzeit nicht miteinander kompatibel sind, sollten regelmäßige Pendler oder Grenzgänger bis auf weiteres beide Apps gleichzeitig installieren und nutzen.

Gastronomiebetriebe, Museen, Konzertsäle, Sporthallen, Vergnügungsparks, Diskotheken und ähnliche Veranstaltungsorte sind derzeit geschlossen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/frankreich-node/frankreichsicherheit/209524

 

Für die Einreise nach Korsika ist, bußgeldbewehrt, ab dem 19. Dezember 2020 bis voraussichtlich 8. Januar 2021 ein negativer COVID-19-Test (PCR- oder Antigentest) 

sowie eine diesbezügliche schriftliche Erklärung erforderlich. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Präfektur von Korsika. 

Reisehinweise Griechenland

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Attika, Mittelgriechenland,  Peloponnes, Westgriechenland sowie Zentralmakedonien wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die übrigen Landesteile wird derzeit vor dem Hintergrund geltender Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen abgeraten.

 

Epidemiologische Lage

Griechenland ist von COVID-19 regional unterschiedlich betroffen. Die Regionen Attika, Mittelgriechenland, Peloponnes, Westgriechenland sowie Zentralmakedonien sind als Risikogebiete eingestuft.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Die Einreise nach Griechenland auf dem See-, Luft- und Landweg ist nur mit einer Bescheinigung über einen negativen PCR-Test eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland in englischer Sprache unter Nennung von Name, Adresse und Pass/Personalausweisnummer möglich. Die Probenentnahme darf nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen.

 

Zusätzlich wird bei Ankunft in Einzelfällen ein kostenloser COVID-19-Schnelltest durchgeführt.

 

Alle Personen, die bis zum 8. März 2021 nach Griechenland einreisen, müssen sich in eine siebentägige häusliche Quarantäne begeben. Eine frühere Ausreise ist möglich. Für alle Einreisen auf dem See-, Luft- und Landweg gilt zudem eine Online-Anmeldepflicht. Reisende müssen spätestens 24 Stunden vor Abreise nach Griechenland ein Online-Formular („Passenger Locator Form“, PLF) ausfüllen. Dieses PLF ist für Personen mit Wohnsitz in Griechenland auch für Ausreisen aus Griechenland erforderlich. Jeder Reisende, Kinder eingeschlossen, muss im PLF aufgeführt werden. Angehörige eines Haushalts sollen laut Angaben der griechischen Behörden ein PLF ausfüllen und darin Erwachsene und Kinder angeben.

Nach erfolgter Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung mit einem QR-Code, der spätestens am Tag der Einreise automatisiert per E-Mail zugesandt wird. Kann bei Einreise kein Code vorgezeigt werden, ist eine Geldbuße von 500,- Euro möglich. Der QR-Code muss beim Check-In/Boarding vorgezeigt werden.

Gegebenenfalls auftretende technische Probleme bei Registrierung über die „Passenger Locator Form“ können nur direkt mit den griechischen Behörden aufgenommen werden. Es wurde eine Servicerufnummer unter 0030 215 5605151 (montags bis freitags von 9 bis 21 Uhr) geschaltet. Die deutschen Auslandsvertretungen in Griechenland haben keinen Einfluss auf das Registrierungsverfahren.

 

Die Ein- bzw. Ausreise auf dem Landweg für „non-essential travels“, also touristische Reisen, ist nur über Bulgarien und nur über den Grenzübergang Promachonas möglich. Eine Ein- und Ausreise über Albanien oder Nordmazedonien ist bis auf weiteres nur griechischen Staatsangehörigen, Personen mit griechischem Aufenthaltstitel und Personen mit nachweislich festem Wohnsitz in Griechenland sowie Personen, die einen dringlichen beruflichen Grund nachweisen können, möglich und nur von 7 bis 23 Uhr gestattet. Einreisende aus Albanien (Grenzübergang Kakavia) und Nordmazedonien (Grenzübergang Evzoni) müssen sich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben.

 

Bei Ein- bzw. Ausreise auf dem Landweg von/nach Deutschland sind die Einreisebestimmungen der Transitländer zu beachten.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/griechenland-node/griechenlandsicherheit/211534

Reisehinweise Italien

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Italien wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Italien ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Italien als Risikogebiet eingestuft wurde.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Derzeit gilt in Italien der Notstand.

 

Einreise

Aus der EU (auch aus Deutschland) sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz ist die Einreise nach Italien gestattet. Sowohl Einreise als auch Transit von Großbritannien und Nordirland sind bis 6. Januar 2021 verboten. Personen, die in den letzten 14 Tagen bereits eingereist sind oder sich im Transit in Großbritannien und Nordirland aufgehalten haben, müssen sich einem Test unterziehen und die zuständige Gesundheitsbehörde informieren.

Bei Einreisen aus allen Ländern der EU (Schengen und Schengen assoziierte Länder) ist die Vorlage einer Einreiseerklärung und eines negativen PCR- oder Antigen-Tests erforderlich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Bei Nichtvorliegen eines negativen Tests ist eine Selbstisolation einzuhalten. Die Einreise muss dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt am Aufenthaltsort in Italien (Dipartimento di prevenzione del’azienda sanitaria locale) angezeigt werden.

 

Ab dem 21. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021 gelten strengere Regeln: Wer in diesem Zeitraum ohne triftigen Grund aus der EU einreist (oder nach einem Aufenthalt ohne triftigen Grund in andere EU-Länder nach Italien zurückkehrt) unterliegt der Quarantänepflicht. Es ist nicht möglich, sich mit einem negativen PCR- oder Antigen-Test freizutesten. Während dieses Zeitraums sind alle Reisen in andere Regionen als die des aktuellen Aufenthaltes verboten. Ausnahmen gelten bei beruflichen und gesundheitlichen Gründen, wegen absoluter Dringlichkeit oder der Rückkehr an den eigenen Wohnort.

Bei COVID-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten kann von den italienischen Gesundheitsbehörden eine 14-tägige Quarantäne verordnet werden, die bei Vorliegen eines negativen Tests auf 10 Tage verkürzt wird. Weitere Informationen bietet das italienische Gesundheitsministerium in englischer Sprache.

Für alle Reisenden gilt - auch bei Einreise über einen EU-/Schengen-Staat - die Regelung, dass beim Einstieg in ein Transportmittel (Flugzeug, Bus, Zug oder Fähre) dem Beförderer die Einreiseerklärung übergeben und ihm eine Prüfung der gemachten Angaben ermöglicht werden muss. Sie ist auch in deutscher Sprache (als Ausfüllhilfe)verfügbar. Die Beförderer müssen vor dem Einstieg die Körpertemperatur der Reisenden prüfen und bei Fieber oder unvollständig ausgefüllter Einreiseerklärung den Einstieg verweigern. Die Beförderer müssen einen Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Passagieren gewährleisten. Nach der Einreise aus Drittstaaten besteht die Pflicht zur Anzeige der Einreise beim örtlichen italienischen Gesundheitsamt an ihrem Aufenthaltsort in Italien (Dipartimento di prevenzione dell’azienda sanitaria locale) und zur 14-tägigen Selbstisolation, unabhängig davon, ob die Einreise mit einem Beförderungsunternehmen oder einem privaten Fahrzeug erfolgt. Die Isolation kann in einer selbstgewählten Unterkunft erfolgen.

An Flughäfen und Häfen, aber auch bei der Einreise im Überlandverkehr werden Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen durchgeführt.

 

Durch- und Weiterreise

Die Durchreise durch Italien ist aus den EU-/Schengen-Staaten bis 36 Stunden ohne Einschränkungen möglich. Zur Durch- bzw. Weiterreise durch Österreich und durch die Schweiz sind die Transitbestimmungen dieser Länder zu beachten.

 

Reiseverbindungen

Es gibt Einschränkungen im internationalen Flug-, Zug-, Bus-, Fährverkehr. Auch für Autoreisende in Italien gelten gewisse Einschränkungen. Hinweise dazu bietet das italienische Außenministerium in seinen FAQs (Punkt 16).

Mit dem Zug sind Reisen zwischen Deutschland und Italien sowohl über Österreich als auch über die Schweiz möglich. Bei Zugreisen durch die Schweiz in Richtung Italien kann es zu Ausfällen oder Behinderungen kommen. Aktuelle Informationen zu den Zugverbindungen bieten die Fahrplaninformationen der Deutschen Bahn bzw. der Schweizer Bundesbahnen (SBB).

Auch Fernbusse fahren wieder zwischen Italien und Deutschland.

Der Betrieb von Kreuzfahrtschiffen ist vom 21. Dezember 2020 bis 6. Januar 2021 ausgesetzt. Das Anlegen sowie der nichtoperative Aufenthalt von unter ausländischer Flagge fahrenden Kreuzfahrtschiffen in italienischen Häfen ist im o.g. Zeitraum nicht möglich.

 

Beschränkungen im Land

In ganz Italien ist aufgrund von Ausgangsbeschränkungen mit Einschränkungen der Reise- und Bewegungsfreiheit zu rechnen.

 

Für ganz Italien wurde eine Ausgangssperre von täglich 22 Uhr bis 5 Uhr verhängt, am 1. Januar 2021 gilt diese bis 7 Uhr. Vom 21. bis 23. Dezember 2020 darf die eigene Region nicht verlassen werden. Vom 24. bis 27. Dezember 2020 sowie vom 31. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021 und vom 5. bis 6. Januar 2021 wird ganz Italien zur „roten Zone“ erklärt. Ausnahmen von dieser Einstufung sind vom 28. bis 30. Dezember 2020 und am 4. Januar 2021 vorgesehen, wenn Italien als „orangene Zone“ eingestuft wird.

Bei der Einstufung „rot“ sind lediglich Lebensmittelgeschäfte, Banken, die Post und Apotheken geöffnet; es besteht ein Verbot, die eigene Wohnung zu verlassen. Ausnahmen bilden nachgewiesene Gründe (Arbeit, Situationen der Dringlichkeit, Gesundheit); eine entsprechende Selbsterklärung ist mitzuführen. Es ist immer erlaubt, an den eigenen Erstwohnsitz zurückzukehren. Diese Ausnahmen sind in einer Selbsterklärung (auf Italienisch) darzulegen.

Kulturelle und soziale Veranstaltungen an öffentlichen oder privaten Orten sind ausgesetzt. Museen, Kinos und Theater sind geschlossen. Tanzveranstaltungen aller Art sind sowohl in Innenräumen als auch im Außenbereich bis auf weiteres ausgesetzt. Sportveranstaltungen sind grundsätzlich ausgesetzt. Die Lifte und Bahnen in den Skigebieten bleiben für den Amateursport bis zum 6. Januar 2021 geschlossen. Fitnessstudios, Schwimm- und Thermalbäder sowie Wellnesszentren sind geschlossen.

 

Diese Maßnahmen gelten zunächst bis zum 15. Januar 2021.

 

Schulen und Universitäten verzichten weitestgehend auf Präsenzunterricht, Kindergärten haben unter Einhaltung spezifischer Maßnahmen geöffnet.Die einzelnen Regionen und Kommunen in Italien (www.regioni.it) können in Abhängigkeit des Infektionsgeschehens individuelle Regeln für die Einreise in ihr Gebiet erlassen.

Für diese Regionen ist vor der Einreise eine Registrierung notwendig:

Region Die Registrierung erfolgt über folgenden Link
Sardinien https://sus.regione.sardegna.it/sus/covid19/regimbarco/init?lang=de
Kalabrien https://sus.regione.sardegna.it/sus/covid19/regimbarco/init?lang=de
Apulien https://limesurvey.istsvc.regione.puglia.it/index.php/119341?lang=en
Sizilien https://siciliasicura.costruiresalute.it/welcome

 

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/italien-node/italiensicherheit/211322

Reisehinweise Kroatien

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kroatien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Das COVID-19-Infektionsaufkommen in Kroatien bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. In allen Gespanschaften liegen die Inzidenzen derzeit bei weit über 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Kroatien als Risikogebiet eingestuft wurde.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten die Corona-Webseiten der kroatischen Regierung sowie des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Die Einreise nach Kroatien ist für alle Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten mit Einschränkungen gestattet. Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer des Aufenthalts in Kroatien registriert. Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen.

Bei Einreisen nach Kroatien aus den EU-Mitgliedstaaten und den Schengen-assoziierten Staaten besteht die Pflicht zur Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses, der bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf. Der PCR-Test ist auch bei Einreise auf eigene Kosten (ca. 100 €) möglich: das Ergebnis muss in häuslicher Quarantäne abgewartet werden.

 

Durch- und Weiterreise

Der Transit durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Durchreise durch die sich anschließenden Transitländer und die Einreise in den Zielstaat gesichert sind. Bei Einreise aus Staaten außerhalb der EU oder der Schengen-assoziierten muss der Transit innerhalb von 12 Stunden abgeschlossen sein. Einige Staaten haben Kroatien als Risikogebiet eingestuft, so dass ein Transit z.B. durch Österreich nur ohne Zwischenstopp gestattet ist.

 

Reiseverbindungen

Die Verfügbarkeit von regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmitteln (Flugzeug, Bus, Bahn) hat noch nicht das Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie erreicht.

Internationale Flugverbindungen bestehen, angebotene Linienflüge werden mitunter kurzfristig zusammengelegt.

Internationaler Bus- und Zugverkehr findet derzeit in reduziertem Umfang statt und erfordert daher gelegentlich mehrmaliges Umsteigen. Nationaler Bus- und Zugverkehr findet statt.

Der Fährverkehr zu den Inseln wird zuverlässig durchgeführt, die Häufigkeit der Verbindungen liegt unter der Frequenz vergangener Jahre. Auf der Webseite des Betreibers Jadrolinija erhalten Reisende aktuelle Information über bestehende Fährverbindungen.

 

Beschränkungen im Land

Ab 23. Dezember 2020 gilt ein Reiseverbot zwischen den Gespanschaften (Regionen) des Landes. Das Verbot ist zunächst bis 8. Januar 2021 befristet. Ausnahmen gelten für einen eng begrenzten Personenkreis (z.B. medizinisches Personal).

Die touristische Infrastruktur steht nur im Rahmen der behördlichen Hygieneempfehlungen zur Verfügung.

 

Hygieneregeln

Es gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie im Freien überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Für die Nichtbeachtung der Maskenpflicht drohen Bußgelder. In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften ist eine reduzierte Anzahl von Personen zugelassen. Cafés und Restaurants sind geschlossen. Ausgenommen sind Lieferservices und Hotelrestaurants.

 

Weiter Informationen:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/kroatien-node/kroatiensicherheit/210072

Reisehinweise Kuba

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba wird derzeit aufgrund fortbestehender Reisebeschränkungen abgeraten. Mit Wirkung vom 28. Februar 2021 wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist in den letzten Wochen erheblich gestiegen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Kuba als Risikogebiet eingestuft ist.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet die kubanische Regierung und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Einreise

Bei Einreise ist zwingend ein negativer PCR-Test in Papierform aus dem Heimatland vorzuweisen, der bei Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein darf und von einem zertifizierten Labor ausgestellt sein muss.

 

Alle Einreisenden müssen sich nach Ankunft in Kuba am Flughafen einem weiteren obligatorischen PCR-Test unterziehen. Daneben ist am Flughafen eine Erklärung zum Gesundheitszustand abzugeben.

 

Für Reisende, die zu touristischen Zwecken einreisen und eine Reservierung in einem lizenzierten Hotel haben, besteht anschließend die Pflicht, sich bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses im Hotel aufzuhalten. Für Reisende, die ihren Aufenthalt nicht in einem auf Pauschalreisen ausgelegten Hotel vorgesehen haben, sondern sich in einer „Casa Particular“ oder jedweder Privatunterkunft aufhalten möchten, gelten seit dem 6. Februar 2021 folgende Regelungen: Unmittelbar nach Einreise besteht eine Absonderungspflicht in einem kostenpflichtigen, von den kubanischen Behörden zugewiesenen Hotel bis zum Erhalt eines weiteren negativen Testergebnisses. Der erneute Test erfolgt im Regelfall am fünften Tag nach Einreise. Das Testergebnis soll nach ein bis zwei Tagen vorliegen. Verzögerungen im Einzelfall können nicht ausgeschlossen werden. Die Unterbringungskosten können je nach Hotel variieren. Die Regelungen gelten auch für Personen mit Wohnsitz in Kuba.

 

Bei einem positiven Ergebnis muss mit einer stationären Aufnahme und Isolation in einem Krankenhaus oder staatlichen Hotel für mindestens acht Tage gerechnet werden. Die Quarantäneeinrichtungen sind dabei nur auf die Sicherstellung der medizinischen Notwendigkeiten ausgerichtet. Mitreisende Angehörige von positiv getesteten Personen, die selbst negativ getestet wurden, müssen im gebuchten Hotelzimmer verbleiben, bis ein zweites negatives Testergebnis vorliegt. Der zweite Test wird am siebten Tag nach Einreise vollzogen. Das Testergebnis liegt frühestens am achten Tag vor.

 

Die kubanischen Behörden passen die Einreisebestimmungen regelmäßig den aktuellen epidemiologischen Bedingungen an. Diese können daher kurzfristigen Änderungen unterworfen sein.

 

Weitere Informationen:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/kuba-node/kubasicherheit/212208

Reisehinweise Malediven

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Malediven wird derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Die Malediven sind bisher von COVID-19 in der Proportion von Infektionen zur Gesamtbevölkerung stark betroffen. Regionale Schwerpunkte waren zunächst die Resortinseln. Aktuell ist vor allem die Hauptstadt Malé betroffen.

Die Malediven sind weiterhin als Risikogebiet eingestuft, woraus bei Einreise nach Deutschland eine Quarantäneverpflichtung und ein verpflichtender PCR-Test resultiert.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das nationale Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Einreise

Die Einreise in die Malediven ist für Touristen möglich. Visa werden bei Einreise kostenlos erteilt. Voraussetzung ist, dass eine Buchungsbestätigung in einem Resort über die gesamte Dauer des Aufenthalts vorgelegt werden kann.
Des Weiteren müssen Reisende bei Einreise einen negativen PCR-Test in englischer Sprache vorlegen können. Der Abstrich darf maximal 96 Stunden vor Abflug genommen worden sein. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter einem Jahr. Daneben ist die Abgabe einer elektronischen Einreiseerklärung verpflichtend. Diese muss innerhalb von 24 Stunden vor Ankunft auf den Malediven auf der Internetseite der maledivischen Grenzbehörden ausgefüllt werden.
Bei Einreise erfolgen Temperaturmessungen. Reisende mit COVID-19-Symptomen müssen sich einem PCR-Test am Flughafen unterziehen. Die Kosten hierfür sind durch den Reisenden oder das Resort zu begleichen. Darüber hinaus behalten sich die maledivischen Behörden das Recht vor, stichprobenartig Tests durchzuführen. Die Kosten hierfür werden von den maledivischen Behörden getragen. Positiv getestete Personen verbringen die notwendige Quarantäne, je nach Gesundheitszustand und Entscheidung des Resorts, im Resort oder in einer Quarantäneeinrichtung der maledivischen Regierung. Die Quarantäne dauert mindestens drei Tage bei Personen ohne Symptome und 14 Tage bei Personen mit Symptomen. Die Kosten für Behandlung, Quarantäne und Tests können gemäß den geltenden Regelungen vom Resort auf den Gast übertragen werden, Erfahrungswerte zu den möglichen entstehenden Kosten liegen bisher nicht vor. Die maledivische Regierung empfiehlt Reisenden die Nutzung der lokalen Tracing-App TraceEkee.

 

Durch- und Weiterreise

Transit ist in den Malediven möglich, ausgewiesene Transithotels in Malé und Hulhumalé stehen zur Verfügung. Eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem maledivischen Tourismusministerium zur Frage welche Transithotels genutzt werden können, empfiehlt sich.

 

Reiseverbindungen

Kommerzielle Fluglinien haben den internationalen Flugverkehr auf die Malediven wieder aufgenommen. Einschränkungen sind nicht bekannt.

 

Beschränkungen im Land

Derzeit gilt ein von der Regierung ausgerufene öffentliche Gesundheitsnotstand.

Der Aufenthalt von Reisenden ist grundsätzlich auf das gebuchte Resort beschränkt. Bei geplanten Aufenthalten in mehreren Resorts kann ein sogenannter Split Stay beim maledivischen Tourismusministerium beantragt werden. Die Haupstadt Malé und unbewohnte Inseln können von Touristen von den Resorts aus derzeit nicht besucht werden, Ausnahmen gelten für Malé für erforderliche Transitübernachtungen.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/malediven-node/maledivensicherheit/220382

Reisehinweise Malta

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Malta wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Malta ist von COVID-19 sehr stark betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen ist zuletzt weiter deutlich gestiegen. Landesweit beträgt die Inzidenz derzeit mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Malta als Hochinzidenzgebiet eingestuft ist. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Reisende nach Malta dürfen nur aus sogenannten „Korridorländern“ einreisen, sofern sie sich in den letzten 14 Tagen nicht außerhalb dieses „Korridors“ aufgehalten haben. Zu diesen „Korridorländern“  zählt auch Deutschland. Reisende müssen dies bei Einreise schriftlich bestätigen.

 

Deutschland zählt ebenfalls zur sogenannten „gelben Liste“.

 

Reisende aus diesen Ländern müssen bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Falls kein Negativ-Test vorgelegt werden kann, müssen Reisende einen Test bei Einreise am Flughafen durchführen oder sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

 

Bei der Ankunft am Flughafen müssen alle Reisenden ferner einen Mund-Nasen-Schutz oder Gesichtsschutz (Visier) tragen, auch wird die Körpertemperatur gemessen. Beträgt sie 37,2°C oder mehr, wird ein COVID-19-Test verpflichtend durchgeführt, dessen Ergebnis Reisende in einer dafür eingerichteten Klinik abwarten müssen. Ein positives Testergebnis  zieht eine 14-tägige Quarantänepflicht nach sich. Die Ausreise ist erst bei negativem Ergebnis eines erneuten COVID-19-Tests nach Ablauf des Quarantänezeitraums erlaubt.

 

Ferner müssen bei Einreise eine „Public Health Travel Declaration“ und eine „Passenger Locator Form“ vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt und abgegeben werden. Aus allen übrigen Ländern können nur Personen mit Aufenthaltsrecht in Malta nach Malta zurückkehren. Sie müssen hierzu zunächst einen Antrag per Mail mit dem Betreff „CONSIDER“, cc an covid19.vetting@gov.mt senden. Bei Einreise müssen diese Personen einen negativen COVID-19-Test vorweisen, der nicht älter als sieben Tage sein darf und sich zusätzlich in 14-tägige Quarantäne begeben, die zumeist in Selbstisolation verbracht werden kann. Kann kein Negativ-Test vorgewiesen werden, kann dieser innerhalb von 7-10 Tagen in Malta gemacht werden. Die Nichteinhaltung der Quarantäne kann mit einer Geldstrafe von 3.000,- Euro geahndet werden.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/malta-node/maltasicherheit/211188

Reisehinweise Marokko

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Marokko wird derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Marokko ist inzwischen stark von COVID-19 betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die Präfekturen Berrechid, Casablanca, Fès, Mèknes, Marrakech, Tanger, Tétouan und Settat.

Marokko ist weiterhin als Risikogebiet eingestuft.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das marokkanische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Einreise

Der Luftraum nach Marokko ist grundsätzlich gesperrt, der Fährverkehr eingestellt.

Die Grenzübergänge in Ceuta und Melilla sind geschlossen, eine Öffnung ist nicht absehbar. Die Landgrenze zu Algerien ist geschlossen, eine Ein- und Ausreise aus Marokko ist damit derzeit nur unter besonderen Voraussetzungen mit Sonderflügen möglich.

Ein- und Ausreisemöglichkeiten bestehen für Personen mit Wohnsitz in Marokko und deren unmittelbaren Familienangehörigen (Ehepartner, Eltern und Kinder). Dies gilt sowohl für marokkanische als auch für ausländische, z.B. deutsche Staatsangehörige.

 

Zur Einreise ist ein PCR-Test erforderlich, wobei die Probenentnahme nicht mehr als  72 Stunden vor dem Check-in erfolgt sein darf (ein serologisches Gutachten wird nicht mehr verlangt). Das Testergebnis muss in französischer, hilfsweise englischer Sprache vorgelegt werden. Eine deutsche Sprachfassung ist u.U. nicht ausreichend.

 

Auch offiziell und geschäftlich Reisende auf Einladung eines marokkanischen Geschäftspartners sollen unter Beachtung der geltenden Sanitärbestimmungen mit den Sonderflügen unter bestimmten Bedingungen nach Marokko einreisen können. Vorzulegen sind eine Einladung mit vollständigem Briefkopf der Firma und Unterschrift eines Firmenbevollmächtigten. Die Einladung muss die ICE (= Identifiant commune d’entreprise) und die Nummer des RC (registre de commerce) sowie den Grund der Reise benennen und den vollständigen Namen sowie Pass- und Reisedaten des Geschäftsreisenden enthalten.

Die Möglichkeit der Sondereinreise soll auch für nicht visapflichtige Ausländer gelten, die eine verbindliche Hotelreservierung vorlegen können.

Zahlreiche Hotels bleiben allerdings weiterhin geschlossen.

 

Durch- und Weiterreise

Nationale/Öffentliche Verkehrsverbindungen (Flug-, Zug-, Bus- und Taxiangebote) stehen eingeschränkt zur Verfügung. Die Zufahrt zu den Flughäfen in allen Städten soll weiter möglich sein.

 

Reiseverbindungen

Eine Ausreise aus Marokko ist mit Sonderflügen von Royal Air Maroc und Air Arabia sowie mit Sonderfähren der Reederei GNV möglich. Einzelheiten dazu bieten die jeweiligen Transportgesellschaften. Die zur Einreise nach Deutschland erforderliche digitale Einreiseanmeldung ist bei Ausreise aus Marokko am Check-in Schalter in Marokko vorzuweisen. Es kann zu kurzfristigen Änderungen der Bedingungen und Stornierungen bzw. Flugannullierungen möglicherweise auch ohne vorherige Mitteilung kommen. Die Sonderregelungen gelten bis auf weiteres.

 

Beschränkungen im Land

Die marokkanische Regierung hat bekannt gegeben, dass ab 23. Dezember 2020 bis 13. Januar 2021 deutlich verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen gelten sollen. Dazu zählen eine landesweite umfassende nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr, eine allgemeine Schließzeit (auch Restaurants und Geschäfte) um 20 Uhr, ein Versammlungs- und Feierverbot sowie die komplette Schließung aller gastronomischen Betriebe in den großen Städten Casablanca, Marrakesch, Agadir und Tanger.

 

Der Ausnahmezustand wurde verlängert und gilt vorerst bis zum 10. Januar 2021. Aufgrund des Infektionsgeschehens bestehen weiterhin Ausgangs- und Reisebeschränkungen. Die Ein- und Ausreise aus den Präfekturen Tanger, Tétouan, Fès, Meknès, Casablanca, Berrechid, Settat und Marrakech ist nur mit besonderer Genehmigung der lokalen Behörden möglich. Der öffentliche Verkehr in den genannten Präfekturen ist stark reduziert. Die marokkanischen Behörden können eine Bescheinigung zum Verlassen des Quartiers in dringenden Fällen, z.B. Arztbesuche, Lebensmitteleinkäufe und für Fahrten zum Flug- bzw. Fährhäfen ausstellen. Ein französischsprachiges Muster bietet die deutsche Botschaft in Rabat. 

Die öffentlichen Verkehrsmittel (Zug- und Busverbindungen, Taxiangebote) stehen eingeschränkt zur Verfügung. Zahlreiche Hotels sind weiterhin geschlossen.

Es ist weiterhin mit Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zu rechnen. Die Einhaltung der verhängten beschränkenden Maßnahmen wird durch die staatlichen Sicherheitskräfte (Polizei, Militär) verstärkt kontrolliert.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080

Reisehinweise Mexiko

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Mexiko wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Mexiko ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind der Großraum Mexiko-Stadt, die Bundesstaaten México, Nuevo León, Guanajato, Sonora, Veracruz, Puebla, Tabasco, Tamaulipas und Jalisco. Mexiko ist mit Wirkung ab dem 24. Januar 2021 als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet)  eingestuft.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/mexikosicherheit/213648

Reisehinweise Montenegro

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Montenegro wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Montenegro ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz weit mehr 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Montenegro mit Wirkung vom 24. Januar 2021 als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet)  eingestuft wurde.


Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/montenegrosicherheit/216330

 

Reisehinweise Niederlande

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande einschließlich ihrer autonomen Länder sowie der besonderen karibischen Gemeinden wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Das Königreich der Niederlande ist von COVID-19 inzwischen sehr stark betroffen. In allen Landesteilen liegt die Inzidenz derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb das Königreich der Niederlande insgesamt als Risikogebiet eingestuft wurde.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Die Niederlande haben Deutschland zum Risikogebiet erklärt. Reisende aus Deutschland sollten sich dringend in den Niederlanden für 10 Tage in Hausquarantäne (auch Ferienunterkünfte) begeben. Informationen auch zu Ausnahmen erteilt das Government of the Netherlands.

 

Ab 29. Dezember 2020 müssen alle Flugreisenden beim Einchecken einen negativen PCR-Test vorweisen, wenn sie in die Niederlande fliegen wollen. Gleiches gilt für Reisende per Zug, Bus oder Schiff, die sich weiter als 30 km in das niederländische Inland begeben. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden alt sein. In den Niederlanden angekommen, wird dringend empfohlen, sich in eine zehntägige Hausquarantäne zu begeben. Der negative Test, der für die Einreise in die Niederlande benötigt wird, ist kein Ersatz für die Quarantäne. Informationen in englischer Sprache gibt es von der niederländischen Regierung. Diese Regel gilt auch für Transitreisende an niederländischen Flughäfen.

 

Flugreisende aus allen Ländern müssen vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen und bei sich führen. Nähere Informationen erteilt die niederländische Regierung.

 

Zwischen dem Königreich der Niederlande und Deutschland finden keine Grenzkontrollen statt.

 

Einreise aus dem Vereinigten Königreich in die Niederlande

Um die Ausbreitung einer besonders ansteckenden Variante des Coronavirus zu vermeiden, ist die Einreise aus dem Vereinigten Königreich in die Niederlande schon seit dem 23. Dezember 2020 nur noch bei Nachweis eines negativen PCR-Tests möglich. Der Test darf bei Abreise/Vorlage am Abflugschalter nicht älter als 72 Stunden sein. Diese Regelung gilt für alle Einreisenden ab 13 Jahre (einschließlich EU-Staatsangehörige) und alle Reisemöglichkeiten. Der betroffene Personenkreis wird dringend aufgefordert, sich nach Einreise in eine zehntägige Quarantäne zu begeben.

Der Frachtverkehr ist weiterhin möglich. Alle üblichen nachfolgend genannten Regelungen sind zu beachten.

Nordrhein-Westfalen hat eine ab 28. Dezember 2020 auch rückwirkend geltende Regelung für diesen Personenkreis erlassen.

 

Durch- und Weiterreise

Transitreisen sind ohne Beschränkungen möglich. Auf das Erfordernis eines negativen PCR-Tests wird verwiesen (s. Einreise). Direkte Transitreisen wie das Umsteigen am Flughafen in Amsterdam ohne Verlassen des Flughafens unterliegen nicht der Quarantänepflicht. Grenzübergänge zwischen Deutschland und den Niederlanden waren stets offen.

 

Reiseverbindungen

Es bestehen Einschränkungen, Streichungen und Ausfälle bei Flugverbindungen und Fernbussen, sowie auch beim grenzüberschreitenden Gebrauch von Mietwagen.

 

Beschränkungen im Land

Auf Grund von hohen Infektionszahlen hat die niederländische Regierung zunächst bis 9. Februar 2021 einen strengen Lockdown  beschlossen. Das öffentliche Leben ist erheblich eingeschränkt. Lediglich folgende Einrichtungen, die für das tägliche Leben unbedingt erforderlich sind, bleiben geöffnet:

 

- Geschäfte für lebensnotwendige Dinge wie Lebensmittel sowie Geschäfte, die hauptsächlich Lebensmittel verkaufen

- Drogerien, Apotheken, Optiker

- Reparatur- und Wartungswerkstätten. (Baumärkte können einen Abholpunkt einrichten)

- Hotels, dortige Restaurants und Zimmerservice bleiben geschlossen

- Servicestellen für den Empfang und Versand von Paketen

- Standorte für geschäftliche Dienstleistungen (Banken, Hypotheken, Makler)

- Gemeinden, Gerichtshöfe und andere staatliche Stellen

- Bücher können in (ansonsten geschlossenen) Bibliotheken abgeholt werden

- Nachbarschaftszentren für die Bereitstellung von Dienstleistungen für gefährdete Personen

- medizinische Kontaktberufe (Zahnärzte, usw.).

 

Alle anderen Einrichtungen werden bzw. bleiben geschlossen.

Für Alkohol und Softdrugs gelten besondere Regeln: Zwischen 20 Uhr und 6 Uhr dürfen Alkohol und Softdrugs nicht verkauft werden. In dieser Zeit ist es auch nicht erlaubt, Alkohol im öffentlichen Raum (das gilt für Innen- und Außenbereiche) mit sich zu führen oder dort zu konsumieren. Cannabis-Geschäfte (Coffeeshops) müssen um 20 Uhr schließen


Weiter Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/niederlande-node/niederlandesicherheit/211084

Reisehinweise Österreich

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Österreich, mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz in Tirol und des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg, wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Österreich ist von COVID-19 stark betroffen, die Infektionszahlen bewegen sich auf hohem Niveau. Die Inzidenzen in allen Bundesländern überstiegen zuletzt 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Österreich (mit Ausnahme der Exklaven Jungholz und Kleinwalsertal) als Risikogebiet  eingestuft wurde.
In Tirol sind vermehrt Fälle der neuen, ansteckenderen Varianten von COVID-19 festgestellt worden, weshalb das Bundesland Tirol mit Ausnahme des politischen Bezirks Lienz (Osttirol), der Gemeinde Jungholz sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee mit Wirkung vom 14. Februar 2021 als Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet)  eingestuft wird.
Durch die Coronavirus-Schutzverordnung  vom 29. Januar 2021 besteht mit Wirkung vom 14. Februar 2021 ein Beförderungsverbot im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr für Personen aus Virusvarianten-Gebieten nach Deutschland, siehe Reiseverbindungen.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Bis 31. März 2021 sieht die neue österreichische Einreiseverordnung  grundsätzlich eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne vor. Zusätzlich soll ein negatives PCR- oder Antigen-Test-Ergebnis bei Einreise vorgelegt werden. Das Test-Ergebnis oder ein ärztliches Zeugnis über ein solches, muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Kann dieses nicht vorgelegt werden, ist ein Test spätestens 24 Stunden nach Einreise auf eigene Kosten durchzuführen. Alle Reisenden müssen sich vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren  und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen. Grenzkontrollen finden statt. Mit Verzögerungen an der Grenze bei Einreise nach Österreich muss gerechnet werden. Weitere Informationen zu der Einreiseverordnung, den Ausnahmen und den Quarantänevorschriften bietet das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Durch- und Weiterreise

Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist ohne Einschränkungen möglich. Mit Verzögerungen an den Grenzen ist zu rechnen. Transitreisende sind von der elektronischen Registrierung  und der Testnachweispflicht ausgenommen. Die Grenze zu Tschechien und der Slowakei kann derzeit nur an bestimmten Grenzübergängen  passiert werden.
Mit Wirkung vom 14. Februar 2021 werden vorübergehend wieder Grenzkontrollen durch die deutsche Bundespolizei stattfinden.

 

Reiseverbindungen

Der grenzüberschreitende Flugverkehr ist weiterhin eingeschränkt. Der grenzüberschreitende Bahnverkehr verläuft wieder im Regelbetrieb. Aktuelle Informationen befinden sich auf den Internetseiten der österreichischen Bundesbahnen, der Deutschen Bahn und der Flughäfen.

Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung  vom 13. Januar 2021 und die Einstufung Tirols mit Wirkung vom 14. Februar 2021 als Virusvarianten-Gebiet muss bei Reisen aus Tirol (mit Ausnahme des politischen Bezirks Lienz (Osttirol), der Gemeinde Jungholz sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) nach Deutschland neben der bestehenden Anmelde- und grundsätzlichen Quarantänepflicht der Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitgeführt werden.
Fluggesellschaften u.a. Beförderer dürfen Personen ab dem Alter von sechs Jahren sonst nicht mitnehmen.
Der zugrundeliegende Test darf maximal 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein und muss den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts  entsprechen. Der Test kann nicht bei oder unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden. Diese Nachweise müssen mindestens für 10 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

Das am 29. Januar 2021 erlassene Beförderungsverbot  im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr für Personen aus Virusvarianten-Gebieten gilt nicht für deutsche Staatsangehörige und Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland, kann jedoch zu Änderungen und Einschränkungen bei Reiseverbindungen führen (Reiseunternehmen müssen Beförderungen dem Bundespolizeipräsidium drei Tage vor Einreise anzeigen).

 

Beschränkungen im Land

Seit dem 8. Februar 2021 gilt eine Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr. An allen öffentlichen Orten – in Innen- und Außenbereichen – ist ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten. Die Beherbergung zu touristischen Zwecken ist weiterhin untersagt. Geschäfte und Schulen sind unter Auflagen geöffnet. Es muss mit verstärkter Überprüfung der Quarantäne-Vorschriften durch die österreichischen Behörden gerechnet werden.

Aufgrund des verstärkten Auftretens von B.1.351 (südafrikanische Virusmutation) in Tirol warnt die österreichische Bundesregierung vor allen nicht zwingend notwendigen Reisen nach Tirol. Ab dem 12. Februar 2021 soll die Ausreise aus Tirol (mit Ausnahme des Bezirks Lienz/Osttirol) nur noch mit einem negativen COVID-19-Test gestattet sein, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Weitere detaillierte Informationen bietet das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Informationen zur aktuellen COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung finden Sie auf der Webseite des österreichischen Bundessozialministeriums.

Reisehinweise Polen

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Polen wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

In Polen ist eine hohe COVID-19-Aktivität zu verzeichnen. In allen Woiwodschaften Polens beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb ganz Polen als Risikogebiet eingestuft wurde. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Bei Einreise über eine EU-Außengrenze gilt eine 10-tägige Quarantänepflicht. Nach der Einreise über eine EU-Binnengrenze gilt vom 28. Dezember 2020 bis zunächst 17. Januar 2021 grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht bei Einreise mit organisierten Reisen bzw. bei Einreise per Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff. Einreise mit privatem Fahrzeug ist davon ausgenommen. Ausgenommen sind auch Berufskraftfahrer und Personal des Güter- und Personenverkehrs, Personen, die aus beruflichen oder geschäftlichen Gründen die Grenze überschreiten, sowie Schüler und Studenten, die in Deutschland oder Polen zur Schule oder Universität gehen, außerdem Personen, die eine erfolgte Impfung gegen COVID-19 nachweisen können. Weitere Ausnahmen sind den Verordnungen im polnischen Gesetzblatt  vom 21. Dezember 2020 und vom 27. Dezember 2020 zu entnehmen. Grenzkontrollen finden nur an den Grenzen zur Ukraine, zu Russland und Belarus statt.

 

Durch- und Weiterreise

Reisenden aus der Ukraine, Russland oder Belarus ist die Durchreise durch Polen nur gestattet, wenn das Ziel des Transits die Reise zu ihrem Wohn- oder Aufenthaltsort ist und sie EU-Staatsangehöriger, Angehöriger der Schweiz, Liechtenstein, Norwegen oder Island sind sowie ihre Ehepartner und Kinder. Gleiches gilt für Ausländer, die über eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU für eines der vorgenannten Länder verfügen, sowie ihre Ehepartner und Kinder. Eine Übersicht geöffneter Grenzübergänge bietet der polnische Grenzschutz.

 

Reiseverbindungen

Internationale Bahnverbindungen für den Personenverkehr nach Polen über die EU-Binnengrenzen sind reduziert vorhanden. Internationale Flugverbindungen von und in die EU-Mitgliedstaaten und EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz) vorhanden, ausgenommen davon sind bis zunächst 13. Januar 2021 Flüge nach Großbritannien und Nordirland. Inländische Flug-, Bahn- und Busverbindungen stehen eingeschränkt zur Verfügung.

 

Beschränkungen im Land

Das öffentliche Leben ist deutlich eingeschränkt. Das Land ist grundsätzlich in gelbe und rote Zonen je nach Anzahl der Infektionen eingeteilt, in denen unterschiedliche Einschränkungen gelten.

 

Das gesamte Land ist derzeit in der roten Zone. Dies bedeutet folgende Einschränkungen:

Restaurants sind grundsätzlich geschlossen, nur Mitnahme- und Lieferservice ist erlaubt. In Läden und Poststellen bis zu 100 m² dürfen sich max. fünf Kunden pro 10 m² gleichzeitig aufhalten. Ab 100 m² ist die max. Kundenzahl auf eine Person pro 15 m² begrenzt. Ab 28. Dezember 2020 sind in Einkaufszentren und Einrichtungen von über 2000 m² Einzelhandel und Dienstleistungen geschlossen. Ausnahmen gelten hauptsächlich für Lebensmittel, Drogerien, Apotheken, Friseure, Kosmetikstudios, Reparaturdienste, Banken. Montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr ist Senioren das Einkaufen in Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken vorbehalten. Im öffentlichen Nahverkehr beträgt die Personenobergrenze 30% aller Sitz- und Stehplätze oder 50% aller Sitzplätze. Bei öffentlichen und privaten Versammlungen beträgt die maximale Personenzahl 5, bei religiösen Zusammenkünften liegt sie bei 1 Person pro 15 m². Bei Treffen im häuslichen Raum beträgt die maximale Gästezahl 5. Hochzeiten und private Feiern sind untersagt. Kultur- und Unterhaltungsveranstaltungen sind geschlossen. Diskotheken und Clubs sind geschlossen. Sportveranstaltungen finden ohne Publikum statt. Kureinrichtungen, Fitnesseinrichtungen, Schwimmbäder und Aquaparks sind grundsätzlich geschlossen.

 

Übernachtungen in Hotels sind stark eingeschränkt. Der Schul- und Hochschulbetrieb ist stark eingeschränkt.

Die öffentliche Verwaltung arbeitet überwiegend im Homeoffice. Es besteht eine Empfehlung der Regierung an die Bevölkerung, wenn möglich zu Hause zu bleiben.

 

Die Einteilung der betroffenen Kreise und Städte veröffentlichen das polnische Gesundheitsministerium, auch über Twitter, und die polnische Regierung (Maßnahmen werden detailliert erläutert). Die Einhaltung der Vorschriften wird von der Polizei verstärkt kontrolliert und bei Verstößen drohen Geldstrafen.

Die medizinische Versorgung kann durch die starke Belastung des Gesundheitssystems mit COVID-19-Patienten eingeschränkt sein.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/polen-node/polensicherheit/199124

Reisehinweise Portugal

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Portugal wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Dies gilt auch für die autonomen Regionen Madeira und Azoren.

 

Epidemiologische Lage

Portugal ist von COVID-19 inzwischen besonders stark betroffen, das Gesundheitssystem im Land ist überlastet.

 

Aufgrund der aufgetretenen Variante ist Portugal als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) eingestuft.

Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 13. Januar 2021 müssen Einreisende aus Portugal nach Deutschland neben der bestehenden Anmeldepflicht und grundsätzlichen Quarantänepflicht zudem den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitführen (mit Flugzeug beim Check-in/Boarding).

Durch die Coronavirus-Schutzverordnung vom 29. Januar 2021 besteht zudem ein Beförderungsverbot im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr für Personen aus Virusvarianten-Gebieten nach Deutschland, s. auch Reiseverbindungen.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). 

 

Einreise

Zu unterscheiden ist zwischen dem Festland und Madeira und den Azoren, siehe Besonderheiten in den Autonomen Regionen Madeira und Azoren. Die folgenden Informationen beziehen sich auf das Festland.

 

Bei der Einreise aus dem EU- und Schengenraum auf dem Luftweg werden je nach Risikoeinstufung unterschiedliche Maßnahmen angewandt. Für Einreisen aus Deutschland gilt in der jetzigen Einstufung die Pflicht, einen negativen PCR Test (max. 72 h vor Abflug entnommen) gegenüber der Fluggesellschaft vor Abflug nachzuweisen. Diese Pflicht gilt nicht für Kinder unter 2 Jahren. Reisende müssen bei Einreise auf dem Luftweg eine elektronische Reiseanmeldung (Passenger Locator Card) machen. Eine Einreise über den Landweg ist nur noch möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal (in der Regel das „Certificado de Registo de Cidadão da União Europeia“) nachgewiesen werden kann oder zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken. Über etwaige Ausnahmen wie z.B. Einreise bei einem nachweisbaren familiären Notfall entscheiden die Grenzbeamten. Diese Einreisebeschränkungen gelten zunächst bis zum 16. März 2021.

 

Es wird zudem bei allen Einreisenden auf dem Luftweg die Körpertemperatur gemessen. Sollte diese 38°C übersteigen, ist mit weiteren Untersuchungen und Maßnahmen der Gesundheitsbehörden, wie Selbstisolation bzw. häuslicher Quarantäne, zu rechnen. Eine von Krankheitssymptomen unabhängige prophylaktische Quarantäne ist bei einer Einreise aus Deutschland (auf dem Luft- oder Landweg) derzeit nicht erforderlich.

 

Für Reisen nach Madeira und auf die Azoren, siehe Abschnitt Madeira und Azoren.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/portugal-node/portugalsicherheit/210900

Reisehinweise Schweiz

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Die Schweiz ist von COVID-19 inzwischen stark betroffen. In allen Kantonen überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Schweiz als Risikogebiet eingestuft wurde.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das Schweizer Bundesamt für Gesundheit und das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Nach der Entdeckung einer neuen Variante des Coronavirus in Großbritannien und Südafrika hat der Schweizer Bundesrat am 21. Dezember 2020 Maßnahmen beschlossen, um die weitere Ausbreitung dieser neuen Virusvariante zu verhindern. Alle Personen, die seit dem 14. Dezember 2020 aus den beiden Ländern eingereist sind, müssen sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Der Bundesrat hat zudem ein grundsätzliches Einreiseverbot für alle ausländischen Staatsangehörigen beschlossen, die aus Großbritannien und Südafrika in die Schweiz einreisen wollen. Diese Einreisebeschränkungen gelten für bewilligungsfreie Aufenthalte unter drei Monaten (z.B. Reisen zu touristischen Zwecken). Das Schweizer Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) erteilt Fluggesellschaften im Einzelfall Ausnahmebewilligungen für Flüge aus diesen Ländern. Es dürfen Schweizer und Liechtensteiner Passagiere sowie Inhaber eines Schweizer Aufenthaltstitels befördert werden. Von der Schweiz ausgehende Flüge dienen grundsätzlich der Rückreise für in Großbritannien und Südafrika wohnhafte Personen, die sich aktuell in der Schweiz befinden.

 

Deutsche Staatsangehörige können – von den vorgenannten Umständen abgesehen -grundsätzlich uneingeschränkt in die Schweiz einreisen, fallen bei Einreise aus Risikoländern jedoch unter die Quarantänepflicht. Für Staatsangehörige aus Drittstaaten gelten weiterhin Einreisebeschränkungen. Weitergehende Hinweise zu den Einreisebeschränkungen bietet das Schweizer Staatssekretariat für Migration.

 

Für Reisende aus Risikoländern gilt grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht. Reisende müssen sich unverzüglich nach Einreise auf direktem Weg für 10 Tage in ihre Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen der zuständigen kantonalen Behörde melden. Die Liste der Risikoländer wird vom Bundesamt für Gesundheit regelmäßig aktualisiert. Mit Wirkung vom 28. Dezember 2020 zählt das deutsche Bundesland Sachsen zu den Risikogebieten sowie die italienischen Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien, außerdem die Länder Andorra, Belize, Georgien, Großbritannien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Montenegro, San Marino, Schweden, Serbien, Slowenien, Südafrika und die Vereinigte Staaten von Amerika. In diesen Ländern ist die Zahl der Neuinfektionen in den letzten 14 Tagen um mindestens 60 höher ist als die Inzidenz in der Schweiz.

 

Busunternehmen im internationalen Reiseverkehr sind verpflichtet, den zuständigen schweizerischen Behörden von Passagieren aus Risikoländern/-gebieten bei Einreise in die Schweiz auszufüllende Kontaktkarten (Fragebögen) zur Verfügung zu stellen und ihre Passagiere vor Fahrtantritt über die Auskunfts-und etwaige Quarantänepflicht schriftlich zu unterrichten.

 

Durch- und Weiterreise

Alle zugelassenen Grenzübertrittstellen sind geöffnet. Die Durchreise durch die Schweiz ist möglich. Transit für Reisende aus Risikoländern ist auf direktem Weg möglich, sofern die Einreise in den nächsten Transit- oder Zielstaat gesichert ist. Ausnahmen gelten derzeit für Reisende aus Großbritannien und Südafrika.

 

Reiseverbindungen

Der Eisenbahnverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz unterliegt keinen pandemiebedingten Einschränkungen. Aktuelle Fahrplaninformationen für Transitreisende durch die Schweiz in Richtung Italien, insbesondere zu kurzfristigen Änderungen, bieten die Schweizer Bundesbahnen (SBB).

 

Der Zugverkehr ist weitgehend im Regelbetrieb, der Flugverkehr ist noch eingeschränkt. Busverbindungen bestehen.

 

Beschränkungen im Land

Der Schweizer Bundesrat fordert die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben. Die Menschen sollen ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum beschränken und auf nicht notwendige Reisen und Ausflüge verzichten. Bis zum 22. Januar 2021 sind Gastronomiebetriebe geschlossen. Lediglich Betriebskantinen und Verpflegung für Hotelgäste, sowie Abholservices und Lieferdienste dürfen geöffnet bleiben.

 

Sportbetriebe, sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind geschlossen und die Kapazität von Läden eingeschränkt. Dabei müssen die Geschäfte zwischen 19 Uhr und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben. Erleichterungen können in Kantonen mit günstiger epidemiologischer Entwicklung beschlossen werden. Private Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen sind nicht erlaubt.

 

Die Skigebiete können für den inländischen Tourismus öffnen, benötigen jedoch kantonale Sondergenehmigungen, die an eine Reihe von Vorbedingungen geknüpft sind. Informationen zu aktuell geltenden weiteren Einschränkungen bieten die schweizerischen Behörden. In der vom Bundesrat beschlossenen COVID-19-Verordnung gilt eine Empfehlung zum Homeoffice.

 

Alle öffentlich zugänglichen Orte müssen über ein Schutzkonzept verfügen.

 

Das Gesundheitssystem ist aufgrund der hohen Zahlen von COVID-19-Patienten derzeit stark belastet, die Situation in den Krankenhäusern angespannt. In einigen Krankenhäusern müssen nicht dringliche Operationen verschoben werden.

 

Die Kantone können kurzfristig weitere beschränkende Maßnahmen erlassen. Weitere Informationen bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz oder die App AlertSwiss.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/schweiz-node/schweizsicherheit/206208

Reisehinweise Slowenien

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Slowenien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Slowenien verzeichnet inzwischen einen starken Anstieg der Neuinfektionen. Landesweit beträgt die Inzidenz derzeit mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Slowenien mit Wirkung vom 24. Januar 2021 als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet)  eingestuft wurde.
Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) .

 

Einreise

Deutschland wird von Slowenien als Risikogebiet geführt („red list“). Reisende aus Deutschland unterliegen mit Wirkung vom 12. Dezember 2020 bei Einreise nach Slowenien einer 10-tägigen Quarantänepflicht. Die Quarantänepflicht kann auf fünf Tage verkürzt werden, wenn innerhalb von fünf Tagen nach Antritt der Quarantäne ein PCR-Test vorgenommen wird und das Testergebnis negativ ist.

 

Zur o.g. Quarantänepflicht gibt es Ausnahmen. Von der Quarantänepflicht sind u.a. Reisende befreit, die beim Grenzübertritt einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist und der in einem EU-Mitgliedstaat oder in Norwegen, Island, Liechtenstein oder der Schweiz durchgeführt wurde. Ein Antigen-Schnelltest ist nicht ausreichend.

 

Personen, die von außerhalb des Schengengebiets nach Slowenien einreisen (Einreise auf dem Landweg von Kroatien und Einreise auf dem Luftweg) und aus einem der auf der roten Liste geführten Länder nach Slowenien einreisen, unterliegen bei Einreise einer Testpflicht (Antigen-Schnelltest). Von der Testpflicht sind nur Personen befreit, die unter einen der o.g. Ausnahmen von der Quarantänepflicht fallen. Im Fall der Einreise auf den Landweg von Kroatien nach Slowenien können die Tests nur an den Grenzübergangstellen Obrežje, Gruškovje, Metlika, Središče ob Dravi und Jelšane und im Fall der Einreise auf dem Luftweg nur am Flughafen Ljubljana vorgenommen werden.

 

Für einen Grenzübertritt nach und für den Aufenthalt in Slowenien wird, auch für Kinder, ein gültiger Pass oder ein gültiger Personalausweis benötigt, der rechtzeitig vor Reiseantritt bei der örtlichen Stadt- oder Gemeindeverwaltung beantragt werden muss.

Der Grenzübertritt auf dem Landweg (Straße) von Österreich nach Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige gemäß der Webseite der slowenischen Polizei nur über die Grenzübergangsstellen Karawankentunnel, Loibltunnel und Spielfeld (Autobahn) möglich.

Deutsche Staatsangehörige, die im österreichischen Grenzgebiet zu Slowenien wohnhaft sind, können alle Grenzübergangsstellen benutzen.

 

Bahnreisende können nur den Grenzübergang Spielfeld (Eisenbahn) nutzen.

Der Grenzübertritt auf dem Landweg (Straße) von Italien nach Slowenien ist für deutsche Staatsangehörige nur über die Grenzübergangsstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse möglich. Deutsche Staatsangehörige, die im italienischen Grenzgebiet zu Slowenien wohnhaft sind, können alle Grenzübergangsstellen benutzen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/slowenien-node/sloweniensicherheit/210644

Reisehinweise Slowakei

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Slowakei wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Die Slowakei ist von COVID-19 sehr stark betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz weit mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Slowakei als Risikogebiet eingestuft wurde. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und die slowakische Regierung.

 

Einreise

Deutschland ist als Risikogebiet eingestuft.

Reisende mit Voraufenthalten in sogenannten Risikoländern innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in die Slowakei müssen ihre Einreise online in „eHranica“ der slowakischen Regierung oder beim Amt für öffentliche Gesundheit anmelden und eine 10-tägige Selbstisolation einhalten. Frühestens nach fünf Tagen fordert das Amt für öffentliche Gesundheit Reisende zur Durchführung eines PCR-Tests auf.

 

Wer bei der Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen kann, welches nicht älter als 72 Stunden ist, muss sich nicht in Quarantäne begeben. Maßgeblich ist dabei der Zeitpunkt des Testergebnisses, nicht des Abstrichs. Eine Anmeldung der Einreise ist dann nicht erforderlich. Testergebnisse zertifizierter Labore aus EU-Ländern in deutscher, englischer, tschechischer oder slowakischer Sprache werden anerkannt.

 

EU-Staatsangehörige mit einer Aufenthaltserlaubnis für die Slowakei sind von der Quarantäne und vom PCR-Test befreit, wenn Sie in den drei Monaten vor der Einreise eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben und eine entsprechende Bescheinigung ihres slowakischen Hausarztes vorlegen können.

 

Grenzpendler mit Wohnsitz in einer Entfernung von bis zu 30 km vom nächstgelegenen Grenzübergang müssen sich alle 14 Tage testen lassen und beim Grenzübertritt neben der Bescheinigung des Arbeitgebers ein aktuelles negatives Testergebnis (PCR-Test oder Antigen-Test) vorlegen können.

 

Weitergehende Ausnahmen von der Quarantänepflicht veröffentlicht die slowakische Regierung.

Grenzkontrollen finden an der Grenze zur Ukraine statt. Bei Einreisen in die Slowakei aus der Ukraine gelten weiterhin die Regelungen der slowakischen Regierung.

 

Durch- und Weiterreise

Transitreisen durch die Slowakei in Richtung Österreich, Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn sind problemlos möglich. Die Transitreise darf nicht länger als 8 Stunden dauern.

 

Reiseverbindungen

Die drei internationalen Flughäfen Bratislava, Poprad und Košice sind geöffnet, internationale Bus- und Zugverbindungen verkehren eingeschränkt.

 

Beschränkungen im Land

Bis voraussichtlich 24. Januar 2021 gilt jeweils eine landesweite Ausgangssperre von 5 bis 1 Uhr des Folgetags.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/slowakei-node/slowakeisicherheit/206360

Reisehinweise Spanien

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Spanien ist von COVID-19 stark betroffen, jedoch sind die Infektionszahlen zuletzt gesunken. Spanien ist als Risikogebiet eingestuft.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Einschränkungen an der Landgrenze zu Portugal s. unten und unter Durch- und Weiterreise.

 

Für alle Reisenden ab einem Alter von sechs Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/-gebiet kommen, gilt die Verpflichtung, ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Tests (entweder ein PCR-Test oder ein sogenannter TMA-Test) mit sich zu führen. Diese Verpflichtung gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg.

 

Die Risikoländer, zu denen auch Deutschland gehört, sind in der Anlage II der Verordnung vom 11. November 2020 aufgeführt. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren, negatives Testergebnis.

 

Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

 

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden.

Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform zusammen mit dem negativen Testergebnis, vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

 

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

 

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

 

Die Einreise von Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur an bestimmten Grenzübergängen und zu bestimmten Uhrzeiten möglich. Es werden vorübergehend Grenzkontrollen eingeführt. Die Einreise zur Rückreise an den Wohnort (in Spanien oder anderen EU-Staaten bzw. Schengen-assoziierten Staaten) sowie z.B. zu gewerblichen und beruflichen Zwecken (Grenzpendler) ist auch weiterhin gestattet.

 

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen.

 

Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

 

Das Formular finden Sie über folgenden Link:

https://www.spth.gob.es/

 

Aktuelle Informationen zu Reise- und Sicherheitshinweisen finden Sie hier:

>>> Homepage des Auswärtigen Amtes <<<

 

 

 

PCR-Test ab dem 23.11. für das gesamte Land verpflichtend

Ab dem 23. November ist in Spanien ein PCR-Test für alle internationalen Reisenden erforderlich, die aus einem Risikoland oder -gebiet kommen. 

 

Testpflicht kurz und knapp notiert:

  • Alle Reisenden benötigen ein negatives Testergebnis eines PCR-Tests
  • Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein
  • Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Englisch oder Spanisch vorliegen
  • Das Ergebnis muss folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, Name des Laboranten, negatives Testergebnis.
  • Die Kosten sind von den Reisenden selbst zu tragen

 

Reisehinweise Südafrika

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Südafrika wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Südafrika ist von COVID-19 besonders stark betroffen. Regionale Schwerpunkte bilden die Provinzen Gauteng, KwaZulu Natal, Western Cape, Eastern Cape sowie North West und Limpopo. Die Regionen, in denen sich die Hauptziele für den nationalen und internationalen Tourismus befinden, sind weitgehend als Hotspot definiert. In einigen Regionen gelangt das südafrikanische Gesundheitssystem an seine Belastungsgrenze. Die Fallzahlen stiegen seit Anfang Dezember wieder stark an. Im Dezember 2020 wurde eine neue Variante des Coronavirus in Südafrika festgestellt.

Südafrika ist als Risikogebiet mit einem besonders hohen Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) eingestuft.

Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung  vom 13. Januar 2021 müssen Reisende aus Südafrika bei Einreise nach Deutschland neben der bestehenden Anmeldepflicht  und der grundsätzlich geltenden Quarantänepflicht zudem den Nachweis eines negativen COVID-19-Tests (PCR-Test oder Schnelltest) in deutscher oder englischer Sprache mitführen. Der zugrundeliegende Test darf maximal 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein und muss den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts  entsprechen.

 

Es gibt reguläre internationale Flugverbindungen jedoch ist mit starken Einschränkungen zu rechnen.
Das am 29. Januar 2021 erlassene Beförderungsverbot im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr für Personen aus Virusvarianten-Gebieten gilt nicht für deutsche Staatsangehörige und Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland, kann jedoch zu Änderungen im Flugplan und Reduzierungen der Flugverbindungen von und nach Deutschland führen. (Beförderer müssen Passagierflüge dem Bundespolizeipräsidium drei Tage vor Einreise anzeigen.)
Durch die Coronavirus-Einreiseverordnung vom 13. Januar 2021 und die Einstufung Südafrikas als Virusvarianten-Gebiet muss bei Reisen aus Südafrika nach Deutschland neben der bestehenden Anmeldepflicht und grundsätzlichen Quarantänepflicht der Nachweis eines negativen COVID-19-Tests in deutscher oder englischer Sprache mitgeführt werden. Fluggesellschaften u.a. Beförderer dürfen Personen ab dem Alter von sechs Jahren sonst nicht mitnehmen.

Der zugrundeliegende Test darf maximal 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein und muss den Anforderungen des Robert-Koch-Instituts entsprechen. Es werden sowohl PCR-/LAMP- und TMA-Tests als auch Antigentests anerkannt. Antigentests müssen bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen. Der Test kann nicht bei oder unmittelbar nach der Einreise nachgeholt werden. Diese Nachweise müssen mindestens für 10 Tage nach Einreise aufbewahrt werden.

Inlandsflüge sind wegen des noch reduzierten Angebots häufig voll besetzt.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/suedafrikasicherheit/208400

 

 

Reisehinweise Tschechische Republik

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Tschechien wird derzeit aufgrund von Einreisebeschränkungen und hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Tschechien ist inzwischen stark von COVID-19 betroffen. In allen Landesteilen einschließlich der Grenzregionen zu Deutschland sind die Infektionszahlen zuletzt stark gestiegen. Landesweit beträgt die Inzidenz weit mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Tschechien mit Wirkung ab 24. Januar 2021 als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet)  eingestuft wird.

Tschechien setzt das „Anti-Epidemie-System“ zur Risikobewertung auf fünf Ebenen (PES)  um, aufgrund dessen in den tschechischen Regionen nach ihrer spezifischen epidemischen Situation verschiedene Hygienemaßnahmen und Verhaltensmaßregeln umgesetzt werden. Die Einstufung erfolgt anhand der Reproduktionszahl, der Anzahl positiver Tests an der Gesamtzahl der Tests, der Anzahl der Infizierten pro 100.000 Personen und an der älteren Bevölkerung. Die höchste Risikostufe wird lila, die niedrigste grün gekennzeichnet. Derzeit sind alle tschechischen Regionen lila eingestuft. Das tschechische Gesundheitsministerium  informiert auf Tschechisch über die Risikobewertung der einzelnen Distrikte und die tschechische Regierung informiert auf Englisch über die Maßnahmen,  die in den einzelnen Regionen umgesetzt werden.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)  und das tschechische Gesundheitsministerium  in tschechischer Sprache; In einer Grafik „Přehled výskytu laboratorně prokázaného onemocnění COVID 19 podle regionu“ auch eine aktuelle 7-Tage-Übersicht zur Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgeteilt nach Kommunen.

Einreise

Deutschland ist der roten Kategorie zugeordnet. Einreisen aus Deutschland sind möglich, aber bis auf Ausnahmen nicht ohne negativen PCR-Test und nicht ohne vorherige Online-Anzeige der Reise.



Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/tschechischerepublik-node/tschechischerepubliksicherheit/210456

Reisehinweise Türkei

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die gesamte Türkei wird gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Die Türkei ist von COVID-19 stark betroffen. Regionale Schwerpunkte sind die Großstädte Istanbul, Ankara und Izmir. Die gesamte Türkei ist als Risikogebiet eingestuft. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das türkische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Einreise

Die Luft-, Land- und Seegrenzen der Türkei sind offen, es gibt Beschränkungen bei der Einreise auf dem Landweg aus dem Iran, bei der Ausreise nach Griechenland sowie bei Ein-und Ausreise nach Georgien.

 

Seit 21. Dezember 2020 sind Flugverbindungen aus und nach Großbritannien, Dänemark und Südafrika vorübergehend ausgesetzt.

 

Reguläre Flugverbindungen aus und nach Großbritannien, Dänemark und Südafrika sind vorübergehend ausgesetzt.

 

Bei Einreise auf dem Luft- Land und Seeweg müssen Reisende ab sechs Jahren einen negativen PCR-Test vorgelegen, der bei Flugreisen zum Ausreisezeitpunkt nicht älter als 72 Stunden sein darf. Dies gilt nicht für den Transportsektor (Flugpersonal. LKW-Fahrer, Seeleute). Bei Flugreisen ist der Test beim Check-in des Abflugs in die Türkei vorzulegen.

 

Wird bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorgelegt, wird eine siebentägige Quarantäne angeordnet, die entweder am angegebenen Zielort (Hotel, Wohnung) oder, falls dazu keine Angaben vorliegen, in einer staatlichen Einrichtung zu verbringen ist. Nach sieben Tagen erfolgt ein PCR-Test und bei negativem Ergebnis endet die Quarantäne.

 

Für Einreisende, die sich in den letzten zehn Tagen in Großbritannien, Dänemark oder Südafrika aufgehalten haben, gilt diese Quarantänepflicht unabhängig von einem negativen Testergebnis bei Einreise.

 

Diese Bestimmungen gelten bis zum 1. März 2021.

 

Bei Einreise in die Türkei werden Temperaturmessungen durchgeführt und bei erhöhter Körpertemperatur oder weiteren COVID-19-Symptomen auch zusätzliche Gesundheitsuntersuchungen vorgenommen.

 

Die Türkei fordert für die Rückreise nach Deutschland die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses. Der PCR-Test darf bei Ausreise nicht älter als 48 Stunden sein. Eine Kontrolle erfolgt seitens der türkischen Behörden. Die Kosten müssen die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne bzw. in ärztliche Behandlung begeben. Diese zwingend notwendige Testung vor Ausreise befreit nicht von etwaigen Quarantänepflichten in Deutschland. Es gelten die jeweiligen Quarantäneverordnungen der Bundesländer.


Aktuelle Informationen zu Reise- und Sicherheitshinweisen für die Türkei finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/tuerkeisicherheit/201962

Reisehinweise Tunesien

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Tunesien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Tunesien war von COVID-19 zunächst weniger betroffen. Die Zahl der Neuinfektionen nimmt in den letzten Wochen landesweit sehr stark zu, mit weiter steigender Tendenz. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Tunesien als Risikogebiet eingestuft wurde. Regionale Schwerpunkte sind der Großraum Tunis und Gabès. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das tunesische Gesundheitsministerium und die Weltgesundheitsorganisation WHO.

 

Einreise

Die Einreise ist grundsätzlich möglich.

 

Alle Reisenden, ausgenommen Pauschalreisende und Wüstentouristen, müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen, der bei Abreise aus Deutschland nicht älter als 72 Stunden, bei Ankunft in Tunesien nicht älter als 120 Stunden sein darf. Zudem ist eine zunächst sieben-tägige Quarantäne (Wohnung oder Hotel) vorgeschrieben. Mit einem negativen PCR-Testergebnis kann die Quarantäne nach sieben Tagen beendet werden. Anderenfalls ist eine insgesamt 14-tägige Quarantäne einzuhalten. Bei einem Kurzzeitaufenthalt außerhalb Tunesiens, der 120 Stunden nicht überschreitet, ist eine siebentägige Quarantäne (Wohnung oder Hotel) vorgeschrieben. Kinder unter 12 Jahren sind hiervon ausgenommen. Vor Abflug nach Tunesien muss eine elektronische Einreiseanzeige auf folgender Webseite erfolgen. Die Fluggesellschaften sind zur Kontrolle verpflichtet.

Pauschalreisende, inklusive der Wüstentouristen, die bei Einreise ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen können, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, müssen sich nicht in Quarantäne begeben. Sie müssen sowohl im Hotel als auch bei Ausflügen in der Gruppe bleiben.

 

Die aktuelle Länderliste sowie weitere Informationen veröffentlicht das tunesische Gesundheitsministerium.

 

Durch- und Weiterreise

Es gelten grundsätzlich die gleichen Bestimmungen wie bei der Einreise.

 

Reiseverbindungen

Der internationale Flug- und Fährverkehr findet in reduziertem Umfang statt.

Seit dem 21. Dezember 2020 ist der Flugverkehr mit Großbritannien, Südafrika und Australien ausgesetzt. Ausländer, die sich in einem dieser drei Länder aufgehalten haben, dürfen bis auf weiteres nicht nach Tunesien einreisen.


Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/tunesiensicherheit/219024

Reisehinweise Ungarn

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ungarn wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Ungarn verzeichnet einen leichten Rückgang bei den Neuinfektionen im ganzen Land. In allen Komitaten sowie in der Hauptstadt Budapest liegen die Inzidenzen derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Ungarn als Risikogebiet eingestuft wurde.

 

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) sowie der nationale Krisenstab von Ungarn.

 

Einreise

Die Einreise ist für u.a. Deutsche grundsätzlich nicht möglich.

In dem Zusammenhang hat Ungarn bis zum 1. Februar 2021 wieder EU-Binnengrenzkontrollen eingeführt.

 

Einreisen können grundsätzlich nur noch ungarische Staatsangehörige. Diesen gleichgestellt sind Personen:

- die in Ungarn zum permanenten Aufenthalt berechtigt sind und deren Familienmitglieder,

- die über eine von der Ausländerbehörde ausgestellte, für mehr als 90 Tage geltende Aufenthaltsgenehmigung für Ungarn verfügen,

- die Sportler mit Wettbewerbsgenehmigung bzw. Sportexperten einer ungarischen Sportvereinigung sind, wenn sie nach der Teilnahme an einer internationalen Sportveranstaltung nach Ungarn einreisen,

- die an einer im Ausland stattfindenden internationalen Sportveranstaltung aufgrund einer – namentlichen – Einladung oder Entsendung einer ungarischen Sportvereinigung teilnehmen, wenn sie nach der Teilnahme im Ausland nach Ungarn einreisen,

die Beschäftigte von in Ungarn tätigen kulturellen Organisationen sind und sie als Vortragende oder Mitglieder des technischen Personals einer ausländischen Kulturveranstaltung nach der Teilnahme daran nach Ungarn einreisen.

Die Umstände sind durch geeignete Dokumente nachzuweisen. Einreisende über den Flughafen Budapest sollen das neue Quarantäne-Formular vorab ausfüllen und bei der Passkontrolle abgeben.

Im Rahmen des Grenzübertritts finden Temperaturmessungen statt.

 

Alle Einreisenden sind auch ohne behördliche Anordnung zu unmittelbarer 10-tägiger Hausisolation verpflichtet, bei Verdacht auf eine Infektion wird Unterbringung in bestimmten Quarantäneeinrichtungen angeordnet.

Aus der Hausisolation kann entlassen werden, wer zwei negative PCR-Tests ungarischer lizensierter Labore vorlegt, die innerhalb von fünf Tagen mit einem Zeitunterschied von mindestens 48 Stunden vorgenommen wurden.


Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/ungarnsicherheit/210332

Reisehinweise Vereinigte Arabische Emirate

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind weiterhin von COVID-19 betroffen. Landesweit beträgt die Inzidenz weit mehr als 200 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb die Vereinigten Arabischen Emirate mit Wirkung ab dem 24. Januar 2021 als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Hochinzidenzgebiet)  eingestuft werden.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vereinigtearabischeemiratesicherheit/202332

Reisehinweise Zypern

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Zypern wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

 

Epidemiologische Lage

Zypern ist von COVID-19 inzwischen stärker betroffen, die Infektionszahlen auf der gesamten Insel steigen. Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Zypern als Risikogebiet eingestuft wurde. Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

 

Einreise

Die Flughäfen sind geöffnet und Einreisen aus bestimmten Ländern erlaubt, unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Basierend auf der Entwicklung der COVID-19-Pandemie hat die zyprische Regierung Staaten in einer Liste kategorisiert, überprüft diese regelmäßig und passt die Kategorisierung ggf. an.

 

Deutschland befindet sich in Kategorie B. Dies bedeutet:

 

Einreisende aus Deutschland müssen bei Einreise einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden vor Abflug sein darf. Bestimmte Personengruppen (wie z.B. Zyprer) und Personen, die aus Ländern kommen, in denen kein PCR-Test möglich ist, können sich bei Ankunft in Zypern auf eigene Kosten testen lassen. Bis zur Vorlage des Testergebnisses müssen sich diese Personen in Selbstisolation begeben.  Reisende müssen sich vor Abflug online registrieren, um einen „Cyprus Flight Pass“ zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine COVID-19-Erkrankung zu erklären. Der „Flight Pass“ muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden. Falls dieser bei Ankunft in Zypern nicht vorgelegt werden kann, ist mit Einreiseverweigerung oder einer Strafe in Höhe von 300 EUR zu rechnen.

 

Ab 6. Februar 2021 müssen sich Ankommende aus allen Ländern darüber hinaus nach der Einreise 72 Stunden in Selbstisolation begeben. Danach müssen sie sich auf eigene Kosten einem weiteren PCR-Test unterziehen.

 

Bei Ankunft in Zypern ist mit Temperaturmessung zu rechnen, auch können – nach dem Zufallsprinzip – bei Reisenden PCR-Tests durchgeführt werden. Zudem wird bei einzelnen, ausgewählten Flügen von sämtlichen Passagieren bei Ankunft ein PCR-Test durchgeführt. Dies gilt auch, wenn bei Einreise ein negatives Testergebnis vorgelegt wurde. Im Falle eines positiven Testergebnisses bei einem Reisenden werden auch andere Reisende des Fluges, die in unmittelbarer Nähe gesessen haben, in 14-tägige Quarantäne genommen. Die Kosten hierfür und eine evtl. notwendige Behandlung im Falle einer Erkrankung übernimmt die Republik Zypern.

 

Einreiserestriktionen bestehen weiterhin für aus Deutschland kommende Reisende, die sich in den 14 Tagen vor Ankunft in Zypern in einem Land aufgehalten haben, das zur Kategorie C der Liste gehört, oder die auf der Reise nach Zypern im Transit durch ein Land gereist sind, das zur Kategorie C gehört. Die Einreise wird nur bestimmten Personengruppen erlaubt, diese müssen einen PCR-Test bei Einreise vorlegen, sich für 14 Tage in Selbstisolation begeben und sich 48 Stunden vor Ablauf der Selbstisolation einem weiteren PCR-Test unterziehen. Einreisende aus Großbritannien und Südafrika müssen in 10-tägige Quarantäne und sich sowohl bei Ankunft in Zypern als auch nach sieben Tagen einem PCR-Test unterziehen.

 

Bei Einreisen in den nicht unter effektiver Kontrolle der Regierung der Republik Zypern stehenden Nordteil der Insel („Türkische Republik Nordzypern TRNZ“) über den Flughafen Ercan oder die Demarkationslinie, müssen Reisende einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Der Nachweis muss in türkischer oder englischer Sprache vorgelegt werden. Alle Reisenden müssen anschließend zehn Tage zentral in einem Quarantänezentrum bleiben. Am Ende der Quarantäne wird erneut getestet. Die Kosten für die Quarantäne und den Test muss der Reisende tragen und bereits vor Einreise beglichen haben. Der Nachweis über die Bezahlung muss bei Einreise vorgelegt werden. Diese Regelung gilt unabhängig vom Herkunftsland und der Aufenthaltsdauer.

Einige Übergänge über die Demarkationslinie (Grüne Linie/Green Line) sind wieder geöffnet, allerdings auf Seite der Republik Zypern nur für Personen, die die zyprische Staatsangehörigkeit oder eine Aufenthaltserlaubnis in der Republik Zypern besitzen, u.a. Arbeitnehmer und Studierende. Es muss ein negativer PCR-Test (s.o.) vorgelegt werden. Bei Einreisen in den Norden gelten ebenfalls die oben genannten Quarantäne-Regeln. Für Touristen ist der Übertritt über die Demarkationslinie von Norden nach Süden derzeit nicht möglich.

 

Aufgrund der faktischen Teilung Zyperns kann konsularische Unterstützung im Nordteil der Insel generell nur eingeschränkt und in der gegenwärtigen Situation und aufgrund faktischer Hindernisse nur minimal geleistet werden.

 

Aktuelle Informationen hier: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/zypern-node/zypernsicherheit/210258